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Weihnachtsbacken der Jugendwehr 2012

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Feuereifer bei Brandbekämpfung

Von SZ-Mitarbeiter Walter Faas

Püttlingen. Samstagnachmittag. Die Einkäufe sind erledigt, gleich beginnt die Bundesliga-Übertragung im Fernsehen. Nicht an der Peter Wust-Schule Püttlingen: Explosionen, Hilfeschreie! Die Mannschaft um den Püttlinger Jugendfeuerwehr-Beauftragten Carsten Münch und seine Stellvertreterin Jenny Chouteau hat gute Arbeit geleistet (Veröffentlicht am 08.10.2012)

kt-Wehrsechs

 

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Beim Löschen ganz Feuer und Flamme: gemeinsame Übung der Köllertaler Jugendwehren.Foto:
Püttlingen. Samstagnachmittag. Die Einkäufe sind erledigt, gleich beginnt die Bundesliga-Übertragung im Fernsehen. Nicht an der Peter Wust-Schule Püttlingen: Explosionen, Hilfeschreie! Die Mannschaft um den Püttlinger Jugendfeuerwehr-Beauftragten Carsten Münch und seine Stellvertreterin Jenny Chouteau hat gute Arbeit geleistet. Wie realistisch alles wirkt! Dichter Qualm im Innern der Schule, verschlossene Türen als Hindernisse. Die Lage ist unübersichtlich. Wie viel Menschen eingeschlossen sind, weiß niemand. Und dazu kommt noch ein "Unfall des Hausmeisters": Eine mannsgroße Puppe ist in der Hektik des Geschehens auf dem Schulhof unter die Räder eines Autos geraten und bis zur Hüfte eingeklemmt.

Hilfe kommt, mit allen verfügbaren Feuerwehreinsatzwagen der drei Köllertal-Kommunen, mit Martinshorn, Blaulicht sowie 40 Kindern und Jugendlichen an Bord. Jetzt sollen zwei Dinge gleichzeitig geschehen, die sich eigentlich ausschließen: "Ruhe bewahren! Schnell sein!"

Mit Holzkeilen, Luftsäcken und Übersicht wird zunächst der Unfallwagen hochgebockt. Das dauert etwa 240 Sekunden. Schon kann der eingeklemmte Hausmeister aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Schwierig ist es für Achtjährige, die schweren Schläuche zu packen und nach den Regeln der Feuerwehrkunst in einem Schwung auszurollen. Die Größeren helfen. Ratzfatz wird eine Wasserversorgung zum Hydranten in der Pickardstraße aufgebaut. "Wasser marsch!" Der eine oder die andere wird dabei pitschenass - auch das gehört zur Übung.

Immer zwei Kinder teilen sich die Arbeit an den massiven Strahlrohren. Sie macht - sichtlich - Spaß, kostet aber auch Kraft. Beeindruckend, mit welcher Umsicht der schon etwas größere Feuerwehr-Nachwuchs Jugendfeuerwehr-geeignete Atemschutzgeräte anlegt, um systematisch Raum für Raum der Schule nach vermissten Personen zu durchsuchen. Riesige Ventilatoren schaffen Sicht, die eifrige Nachhut bringt die "Opfer" nach draußen. Auf Tragen, oder wenn's sein muss, von Hand zu Fuß.

Die Zuschauer, Eltern, Großeltern und Freunde, sowie die professionellen Brandbeobachter von den Erwachsenen-Wehren stellen schließlich fest: "Ende gut, alles gut."

Der eine oder andere Übereifrige kann sich in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren in den regelmäßigen Übungsstunden der Freiwilligen Feuerwehren Püttlingen, Riegelsberg und Heusweiler die erforderliche Gelassenheit auch in bedrohlichen Lagen noch aneignen.

"Mitglied der Jugendwehr kann man bereits mit acht Jahren werden", erklärt Jugendwart Münch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Püttlinger Jugendwehr ist auf Zack

Der Püttlinger Feuerwehrnachwuchs überzeugte bei einer Übung im Jungenwald. 19 Kinder der Jugendwehr und 17 aktive Wehrleute organisierten zum Abschluss der Ferien ihr einwöchiges Zeltlager mit Ausbildung, Spaß und Abschlussübung.

Von SZ-Mitarbeiter Walter Faas

 

 


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Die Püttlinger Jugendwehr bei ihrer Übung, vorn Mike Ruppert und Jannik Eberhardt. Foto: Jenal
 
Püttlingen. "Guck Dir das an! So schnell ist der zu Hause nie." Die Bemerkung einer Oma zu ihrem Mann, gemeint ist der Enkel, dieser Tage im Püttlinger Jungenwald: Dort qualmt die Ausflugshütte, kokelt der Wald. Alles nur Kunstnebel, eine Übung, und dennoch: Als 19 Feuerwehrleute der Zukunft, darunter zwei Mädchen, mit Blaulicht anrücken, muss alles rasch gehen.

Was sind die Burschen und Mädels auf Zack! Blitzschnell wird die Technik zur Brandbekämpfung zum Einsatz gebracht. Allein dieses Schlauchausrollen in einem entschlossenen Schwung hat was. Schon heißt es: "Wasser marsch!" Wie nebenbei wird auch noch eine ohnmächtig gewordene Person geborgen und medizinisch erstversorgt.

"Wir haben in dieser Woche im Zeltlager aber auch jeden Morgen feuerwehrtechnische Ausbildung auf dem Plan gehabt. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei", sagt Oberlöschmeister Christian Müller, der Püttlinger Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr (FFW). Die Nachmittage im Zeltlager gehörten der Abteilung Spiel, Sport und Freizeit. Müller: "Wir haben Geländespiele organisiert und Fußball gespielt. Es wurde gebastelt, und wir sind mit den Kindern ins Schwimmbad gefahren."

Höhepunkte des einwöchigen Zeltlagers seien ein Lehrausflug zur technischen Einsatzeinheit der saarländischen Polizei in Saarbrücken und zu deren Hundestaffel in Bexbach gewesen. Es gab einen Infonachmittag für alle Eltern und Großeltern, an dem der Nachwuchs zeigen durfte, was er bereits alles bei der Wehr gelernt hat.

Mit großem Ehrgeiz wetteiferten Kinder und große Wehrmännner und -frauen bei einem Nachmittag "Schlag den Betreuer" nach dem Vorbild der Fernsehsendung "Schlag den Raab" mit- und gegeneinander.

Am Ende wirkten alle, trotz eher durchwachsenen Wetters, mit dem Zeltlager mehr als zufrieden. Mit Beginn der Schulzeit starten beim Püttlinger Feuerwehrnachwuchs wieder die wöchentlichen Gruppenstunden in der Unterkunft in der Bengeser Straße, mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr. "Mitmachen können Kinder ab acht Jahren. Es sind noch Kapazitäten frei. Interessierte kommen am besten persönlich vorbei und reden mit den Ausbildern" sagte Jugendwart Müller.

feuerwehr-puettlingen.de

Hintergrund

Zum Abschluss des Zeltlagers der Feuerwehr-Jugend überreichte der Püttlinger Bäckermeister Klaus Stutz einen Scheck über 1100 Euro als Spende für die Jugendwehr. Das Geld stammt aus dem Verkauf des so genannten Florianbrotes, das die Bäckerei Stutz in den vergangenen Monaten verkauft hat. Ein Teil des Brotpreises wurde von der Bäckerei als Spende für den Wehrnachwuchs deklariert. et


Beitrag vom: 08.08.2011, 00:01


Die Leistungsspange der Jugendfeuerwehren im Regionalverband Saarbrücken findet alle zwei Jahre statt. Nun war es wieder soweit: Am 19. September 2010 kamen zahlreiche Gruppen aus verschiedenen freiwilligen Feuerwehren zur Leichtathletikanlage Breitwies in Püttlingen.

 

Kurz nach acht Uhr traten alle Gruppen an und wurden von Jürgen Quint, Jugendfeuerwehrbeauftrater des Regionalverbands begrüßt.

 

Alle mussten verschiedene Prüfungen bestehen: Einmal den theoretischen Teil (Fragen zur Feuerwehr beantworten) und zum Anderen einen sportlichen Teil. Hierbei mussten die Gruppen einen Löschangriff korrekt aufbauen, Schläuche so schnell wie möglich ausrollen und zusammenkuppeln, Kugeln stoßen und einen 1500 m langen Staffellauf zurücklegen. Strenge Regeln machten es den Teams nicht immer leicht.

 

Die Jugend-Leistungsspange zog sich bis zu den Mittagsstunden hin. Gruppen, die alle Prüfungen erfolgreich absolviert hatten, fuhren mit ihren Betreuern zur Kyllberghalle nach Köllerbach. Hier fand der letzte Teil des Tages statt: Fast alle Gruppen haben die Prüfungen bestanden und bekamen dort die verdienten Urkunden. Hiermit sind die Jugendlichen aus den Jugendfeuerwehren in die aktiven Wehren übernommen worden. Nach einem gemütlichen Beisammensein trennten sich wieder die Wege aller Teilnehmer.

Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen fand am 18. September 2010 die Festlichkeit zum 25-Jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Köllerbach statt. Feuerwehren aus Püttlingen, Schwalbach, Herchenbach, Riegelsberg, Rentrisch und Qierschied kamen zu Gast. Natürlich waren auch zahlreiche Eltern und Großeltern anwesend.

 

Für die Jugendlichen der Feuerwehren fand eine große Spaßrallye statt. Die in Gruppen aufgeteilten Teilnehmer mussten auf einer Gesamtstrecke von drei Kilometern verschiedene Stationen abarbeiten. Von feuerwehrtechnischen Fragen beantworten, über Feuerwehrgegenstände ertasten, bis hin zum „heißen Draht“, war für Jeden etwas dabei. Der Spaß stand an erster Stelle. Nichts desto trotz wurden von den Gruppen fleißig Punkte gesammelt um eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Plätze von eins bis sieben waren zu belegen. Glücklicher Gewinner war die Feuerwehr aus Quierschied, knapp gefolgt von Püttlingen und der ersten Gruppe aus Schwalbach. Die weiteren Platzierungen belegten ebenfalls Schwalbach, Walpershofen, die zweite Gruppe aus Quierschied und Rentrisch.

 

Am späten Nachmittag stand der offizielle Wechsel der Jugendwarte auf dem Plan. Christoph Kunz legte das Amt nach sechs Jahren nieder und übergab es dem neuen „alten“ Jugendwart Helmut Walter. Er war von 1985 bis 1995 der erste Jugendwart in Köllerbach und übernahm dieses Amt nun erneut.

 

Das Fest zog sich noch bis in die Abendstunden. Und alles in allem war es ein gelungenes, kleines Jubiläum.

24.06.2018 - © 2018 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.