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Die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen hat am Projekt „Gute und sichere Jugendfeuerwehr“ der Saarländischen Jugendfeuerwehr und der Unfallkasse des Saarlandes teilgenommen. Bei diesem Projekt wird den Jugendwarten die Möglichkeit geboten, den Arbeits- und Gesundheitsschutz weiterzuentwickeln und Ideen des Arbeitsschutzes aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Eine wichtige Säule betrifft die Aus- und Fortbildung im Bereich der Jugendfeuerwehr. Hierzu besuchten die Jugendwarte entsprechende Seminare, deren Schwerpunkte im Bereich Spiel und Sport, Recht und Verantwortung sowie Pädagogik lagen. Außerdem musste ein Projekt zum Thema Sicherheit und Gesundheit in der Jugendfeuerwehr durch die Jugendfeuerwehrangehörigen geplant, ausgeführt und präsentiert werden. Hierbei spielte die Kameradschaft und der Spaß an der Feuerwehrarbeit eine entscheidende Rolle.

Nachdem alle Voraussetzungen erfüllt waren, erhielt die Jugendfeuerwehr Püttlingen als Auszeichnung ein attraktiv gestaltetes Schild, das nun an der Außenwand der Feuerwehrgerätehäuser Püttlingen und Köllerbach angebracht wurde. Hierdurch ist für jeden Außenstehenden ersichtlich, dass hier im Rahmen der Ausbildung der Nachwuchskräfte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit und Gesundheit gelegt wird.

Die Jugendfeuerwehren der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach führten am 03. Juni 2016 eine gemeinsame Übung mit dem Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann im Gewerbegebiet Etzenhofen durch.

Die Übung wurde durch den Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, geplant. Im Gewerbegebiet Etzenhofen kam es aufgrund von Schweißarbeiten an einem LKW in einer Industriehalle zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. In der Halle waren zu diesem Zeitpunkt zwei Angestellte mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Der Firmeninhaber informierte über Notruf 112 die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über das Brandereignis. Die Leitstelle stellte das Telefonat direkt zur Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken durch, die daraufhin sofort die Feuerwehr alarmierte.

Zuerst traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach an der Einsatzstelle ein. Nach einer kurzen Lageerkundung durch den Einheitenführer machten sich die Jugendlichen an die Rettungsmaßnahmen. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt zur Menschenrettung in die Halle vorgehen zu können. Mit einem C-Rohr ausgerüstet ging es in die stark verqualmte Halle, um die vermissten Personen zu suchen und das Feuer zu bekämpfen. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Schnell wurde durch das Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt und ein Überdrucklüfter vorgenommen.

Die zwei im Gebäude vermissten Personen wurden schnell gefunden und aus der verqualmten Halle gerettet. Außerdem mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen um zwei weitere verletzte Personen im Außenbereich kümmern. Alle Geretteten wurden an die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuzes übergeben, die sich um die Verletzten kümmerten und mit der Erstversorgung begannen. Dazu rückte das Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann mit einem Rettungs- und einem Krankenwagen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) an. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen unterstützten bei der Brandbekämpfung im Außenbereich und schirmten in der Nähe stehende Gebäude und geparkte LKW-Auflieger vor dem Übergreifen des Feuers ab. Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde aus einem weiteren Unterflurhydranten eine zweite Wasserversorgung hergestellt.

Nachdem alle Personen gerettet und versorgt waren sowie das angenommene Feuer gelöscht war, wurde „Wasser halt“ befohlen. Die Geräte wurden wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Übungsteilnehmer rückten danach zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus nach Köllerbach ein.

Wehrführer Thomas Prinz bescheinigte allen an der Übung Beteiligten eine gute Leistung und freute sich zu sehen, dass alle mit Freude und Eifer bei der Übung mitmachten. Prinz appellierte auch an alle, Werbung für die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr bzw. der aktiven Wehr zu machen, um so weitere Mitglieder für das Ehrenamt Feuerwehr zu gewinnen. „Man kann nie genug ehrenamtlich Tätige bei der Feuerwehr haben“, so Wehrführer Thomas Prinz.

Danach gab es noch Rostwürste und Getränke für alle. Ein besonderer Dank ging an Jörg Herber, der sein Firmengelände für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

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Die Jugendfeuerwehr bei der WAWI-Schokowelt

Auch in diesem Jahr führte die Jugendfeuerwehr Püttlingen eine Lehrfahrt durch. Morgens um 8.00 Uhr trafen sich insgesamt 28 Jugendfeuerwehrangehörige aus Püttlingen und Köllerbach sowie 9 Betreuer am Feuerwehrgerätehaus in Püttlingen. Wohin der Ausflug ging, wusste nur Stadtjugendwart Harald Ströhle; die Jugendlichen wussten nur, dass sie Schwimmsachen mitbringen sollten. Entsprechend aufgeregt waren alle, denn jeder wollte ja wissen, wo es hin geht. Nachdem alle im Bus saßen, ging es zuerst in die WAWI Schoko-Welt nach Pirmasens. Dort hatte Harald Ströhle eine Besichtigung der Produktionsanlage und des Schokoladenmuseums organisiert.

Zurzeit wird die Produktionsanlage für das Weihnachtsgeschäft umgebaut, da in Kürze mit der Produktion von Schokoladen-Weihnachtsmännern begonnen wird. Bei der Führung erfuhren alle Teilnehmer viele interessante Sachen über die Geschichte der Firma WAWI, über Schokolade und ihre Herstellung sowie über die Historie der gängigsten Schokoladenfiguren. Nachdem man so viel über Schokolade gesprochen hatte und einem regelrecht das Wasser im Mund zusammenlief, durften alle auch das vielfältige Angebot probieren.

Danach ging es mit dem Bus weiter ins Schwimmbad PLUB. Dort angekommen hieß es für alle Jugendfeuerwehrangehörigen flott aus den Klamotten und ab ins kühle Nass. Besonders die Riesentunnelrutsche mit mehr als 80 Metern Länge hatte es den Teilnehmern angetan. Nach ein paar vergnügten Stunden machten sich alle, müde und geschafft, wieder auf den Rückweg nach Püttlingen. Am Feuerwehrgerätehaus angekommen wartete aber noch ein leckeres gemeinsames Abendessen auf alle Mitfahrer. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis kommt so bei der Jugendfeuerwehr Sport, Spiel und Spaß nicht zu kurz.

Jugendfeuerwehr Köllerbach sammelt Kleider für die Bolivien-Hilfe

Nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung in Theorie und Praxis, gemeinsames Schwimmen oder Spiel und Spaß stehen auf dem Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr, sondern auch Gemeinschaftsaktionen wie die Bolivien-Kleidersammlung. „Nicht nur das Feuerwehrhandwerk soll den Jugendlichen vermittelt werden, sondern auch der Aufbau und die Pflege sozialer Kompetenzen ist ein wesentlicher Bestandteil im Rahmen der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr“ so Köllerbachs Jugendwart Christian Kuhlmann. Aus diesem Grund beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Köllerbach wieder bei der Bolivien-Kleidersammlung der katholischen Jugend im Bistum Trier.

Wie im Vorjahr wurde vor der Sammlung ein Begrüßungsgottesdienst abgehalten. Bevor sich die Teilnehmer auf den Weg zu ihren Sammelbezirken machten, wurde noch gemeinsam gefrühstückt. Gut gestärkt machten sich die Helferinnen und Helfer an die Arbeit. Die Köllerbacher Jugendfeuerwehrangehörigen fuhren mit dem Gerätewagen-Mannschaft (GW-M) und einem Fahrzeug der Stadt Püttlingen zu ihrem Sammelbezirk in den Riegelsberger Ortsteil Walpershofen. Dort angekommen machten sich die jungen Helfer mit Spaß und Elan an die Arbeit und sammelten die bereitgestellten Kleidersäcke ein. Nach gut 2 Stunden waren die Ladepritschen der beiden Fahrzeuge gut gefüllt und es ging zurück an die zentrale Sammelstelle am Püttlinger Trimm-Treff. Dort wurden die gesammelten Kleider in bereitstehende Sattelzüge umgeladen. Danach konnten sich die Helfer noch mit Fleischkäseweck und Getränken stärken, bevor sie sich wieder auf den Nachhauseweg machten.

 
Freiwillige Feuerwehr Regionalverband Saarbrückens Foto.

Mit Blaulicht und Martinshorn

11. Juli 2015 Die Woch
Jugendfeuerwehren aus Püttlingen übten gemeinsam.

Aufmerksam verfolgen die jungen Wehrleute die Ausführungen der Ausbilder.Foto: FFW

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PÜTTLINGEN Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich zweimal im Jahr die Jugendfeuerwehren aus Püttlingen zu den Gemeinsamen Übung treffen. Ende Juni war es wieder soweit und die erste der beiden Übungen stand auf dem Dienstplan.

Diesmal wurde die Übung im Stadtteil Püttlingen durchgeführt, in der zweiten Jahreshälfte folgt eine Nachtübung im Stadtteil Köllerbach.

Wie immer waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen mit Engagement und viel Geschick bei dieser Übung dabei.

Als Übungsobjekt wurde das Gelände des ESH Ausbildungszentrums Am Grubenbahnhof ausgewählt. Durch einen Kabelbrand kam es in dem Gebäude zu einem Vollbrand bei dem der Hausmeister im Gebäude vermisst wurde. In einer beachtlichen Schnelligkeit wurden nach dem Eintreffen der Feuerwehrfahrzeuge die Schläuche ausgerollt und der Befehl „Wasser marsch!“ konnte gegeben werden. Auch der vermisste Hausmeister wurde im Gebäude schnell gefunden und konnte in Freie gebracht werden.

Nach der Übung konnte man sich im Gerätehaus bei einem kleinen Imbiss und etwas zu trinken erfrischen und die Übung Revue passieren lassen. red./dos

24.06.2018 - © 2018 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.