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Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen, nutzten die Zeit, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Zum Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige und ihre Familien wurde durch den saarländischen Jugendpfarrer Christian Heinz ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder Zeiten, in denen die Lagerteilnehmer gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal ihre Freizeit genießen konnten. Bevor es morgens zum Frühstück ging, stand für alle erst einmal Frühsport auf dem Programm. Abends wurde die Nachtwache eingeteilt und für den Rest hieß es nach dem Zapfenstreich ab in die Zelte.

Zum Abschluss des Zeltlagers wurde am vorletzten Tag noch eine Abschlussübung durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung kam es zu einem Flächenbrand, der auf den Wald überzugreifen drohte, so die Übungsannahme. Zuerst traf ein Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit mehreren C-Rohren das Feuer zu bekämpfen. Das nachrückende Tragkraftspritzenfahrzeug stellte die Wasserversorgung mittels Saugschläuchen aus einem offenen Gewässer her. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen durften die Übungsteilnehmer auf die Schutzjacke verzichten.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging zurück ins Zeltlager. Dort richteten sowohl Stadtjugendwart Harald Ströhle als auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont noch ein paar Worte an die Lagerteilnehmer. „Die Übung hat gut geklappt, wurde ruhig und gekonnt durchgeführt.“ so Ruwen Dumont. Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Disziplin während des Zeltlagers. Weiterhin bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien abgehalten. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter. In den Fürbitten, die durch die Jugendfeuerwehrangehörigen und die Jugendwarte vorgetragen wurden, wurde auch allen verstorbenen Feuerwehrangehörigen sowie ihren Familien gedacht.
Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle bei Pfarrer Christian Heinz für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes sowie bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Bevor die Jugendfeuerwehrmitglieder des Löschbezirks Köllerbach in ihre wohlverdienten Sommerferien starten konnten, hatten Jugendwart Christian Kuhlmann und sein Vertreter Markus Simoni noch einen „Berufsfeuerwehrtag“ organisiert. Hierbei soll den Kindern und Jugendlichen der Arbeitsalltag eines „Berufsfeuerwehrmanns“ näher gebracht werden.

Zu Beginn ihres 24-Stunden-Dienstes trafen sich 11 Jugendfeuerwehrangehörige mit ihren Betreuern freitags nachmittags um 18.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Köllerbach. Sofort wurde mit dem Aufbau der Feldbetten begonnen und der Schlafplatz hergerichtet. Nachdem die Zimmer bezugsfertig waren, wurde wie bei einer Berufsfeuerwehr die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft. Nachdem alles geprüft war, war es auch schon Zeit für das Abendessen. Gemeinsam mit den Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen wurde gegrillt. Bevor es sich die Jungen und Mädchen gemütlich machen konnten, ertönte zum ersten Mal der Alarmgong. Zügig wurden die Fahrzeuge besetzt und es ging zur gemeldeten Einsatzstelle im Gewerbegebiet Etzenhofen. Dort war es aufgrund der Trockenheit zu einem Flächenbrand gekommen. Schnell waren mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen und die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht und es ging zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Gegen 21.30 Uhr wurden die Jugendfeuerwehrangehörigen zum zweiten Einsatz alarmiert. Die Brandmeldeanlage in der Köllertalschule hatte ausgelöst. An der Einsatzstelle angekommen, konnte aber nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Wieder zurück in der Unterkunft hieß es für alle erstmal ab in die Betten. Zum Glück kam es in der Nacht zu keinen weiteren Einsätzen, so dass alle ruhig schlafen konnten.

Um kurz nach 6.00 Uhr wurde die Nachtruhe aber gestört und der nächste Einsatz stand an. Diesmal ging es in den Wiesenpfad, dort brannten Hecken. Die Wasserversorgung musste hier über eine längere Wegstrecke hergestellt werden. Auch hier zeigten alle ihr Können und der Einsatz wurde schnell und gekonnt abgearbeitet. Zurück im Gerätehaus wurde zuerst einmal gefrühstückt, um für den weiteren Tag gewappnet zu sein.

Wie im „richtigen“ Alltag bei einer Berufsfeuerwehr stand danach Arbeits- und Ausbildungsdienst auf dem Plan. So wurden die Fahrzeuge gereinigt und die Fahrzeughalle gefegt. Danach wurde noch theoretischer Unterricht zum Thema „Gefahren an der Einsatzstelle“ abgehalten. Zwischenzeitlich wurden die Jugendlichen zu weiteren Einsätzen alarmiert. So musste an der Bergehalde eine vermisste Person gesucht und ein Wohnungsbrand gelöscht werden. Bevor es dann zum gemeinsamen Mittagessen ging, stand noch Sport auf dem Ausbildungsplan.

Am Nachmittag wurde es aber nicht ruhiger, zum Abschluss des Berufsfeuerwehrtages war es auf der Reitanlage in der Oberwies zu einem Flächenbrand gekommen, der schnell mit der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeugs gelöscht wurde. Nachdem die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit waren, ging es zurück ins Feuerwehrgerätehaus, wo der 24-Stunden-Dienst langsam ausklang. Die Betten wurden wieder abgebaut und die Jugendfeuerwehrangehörigen machten sich mit vielen neuen Eindrücken in ihre wohlverdienten Sommerferien. „Schade, dass der Berufsfeuerwehrtag soll schnell vorbei war, wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.“ so die Teilnehmer. Ein Dank geht auch an alle Helferinnen und Helfer für Ihre Unterstützung bei der Durchführung des Berufsfeuerwehrtags.

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Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellte die Jugendfeuerwehr Püttlingen ihre Arbeit, Aufgaben und Aktivitäten an zwei Samstagen an einem Informationsstand vor. Ziel dieses Standes war es, Jungen und Mädchen auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen um so weitere Mitglieder für die Nachwuchsbrandschützer zu gewinnen.

Neben dem Maskottchen der Jugenfeuerwehr, Flori Flämmchen, waren auch zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jugendwarte vor Ort, um über die Aufgaben und Aktivitäten zu berichten. Von diesem Angebot machten zahlreiche Kinder und Jugendliche Gebrauch und informierten sich über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr. Wer wollte, konnte mit der Kübelspritze erste Löschversuche unternehmen und die Einsatzkleidung anprobieren. Viele Eltern informierten sich in der Zwischenzeit über die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern bzw. Feuerlöschern. Ein herzliches Dankeschön geht an den REWE Markt in Püttlingen und den EDEKA-Markt in Köllerbach, die der Jugendfeuerwehr entsprechende Standflächen und Materialien zur Verfügung stellten.

Bereits zum 7. Mal führten die Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen eine gemeinsame Übung durch. In diesem Jahr richtete die Feuerwehr Heusweiler, Löschbezirk Heusweiler, diese Übung im Rahmen ihres Tags der offenen Tür durch. Geplant wurde die Übung durch den Heusweiler Gemeindejugendwart Tobias Barth.

In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel kam es zu einem Feuer im Wohnhaus, welches sich auch auf das angrenzende Stallgebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude und konnten sich nicht selbst retten. Über den Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle über das Schadensfeuer informiert, die daraufhin die Alarmierung der Feuerwehr Heusweiler über die Berufsfeuerwehr Saarbrücken veranlasste. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusweiler bildeten sofort eine Einsatzleitung, leiteten erste Maßnahmen ein und nahmen aufgrund des Schadensausmaßes eine Alarmstichworterhöhung vor. Daraufhin wurden die Feuerwehren Riegelsberg und Püttlingen zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert, so die Übungsannahme.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehr Heusweiler rüsteten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten aus und begannen mit der Menschenrettung aus dem Wohnhaus und der Brandbekämpfung. Währenddessen stellten nachrückende Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und begannen die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff. Die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Riegelsberg leiteten die Menschenrettung aus dem Stallgebäude ein und nahmen ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff vor.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurden ebenfalls zur Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren eingesetzt, wobei sie hier eine sogenannte „Riegelstellung“ errichteten, um das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäudeteile zu verhindern. Außerdem wurde die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aus einem Unterflurhydranten hergestellt, um so genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Gespannt verfolgten neben zahlreichen Eltern auch Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger sowie die Wehrführer aller drei Köllertalgemeinden die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. In der Übungsnachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Heusweiler konnte den 44 an der Übung beteiligten Jugendlichen eine hervorragende Leistung bescheinigt werden. Neben Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger richtete auch Heusweilers Wehrführer Christian Ziegler noch ein paar Worte an die Jugendfeuerwehrangehörigen. „Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert nicht nur bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei der Jugendfeuerwehr.“ so Christian Ziegler. Er hofft, dass die Jugendlichen weiter so engagiert in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten, denn sie sind die Zukunft der Feuerwehr. Außerdem bedankte sich Christian Ziegler auch bei den Eltern der Jugendlichen, die es ihren Kindern ermöglichen, das Ehrenamt Feuerwehr auszuüben.

24.06.2018 - © 2018 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.