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08.12.2018
17:00 Uhr
Weihnachtsfeier »
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Mit Beginn der dunklen und kalten Jahreszeit endet für die Jugendfeuerwehrangehörigen die Zeit der praktischen Feuerwehrausbildung und es finden sich eher theoretische Themen auf dem Ausbildungsplan. Aber neben dieser feuerwehrtechnischen Ausbildung kommen aber auch Sport, Spiel sowie Basteln und Werken nicht zu kurz. So trafen sich die Jugendlichen und ihre Ausbilder am Halloweenabend im Feuerwehrgerätehaus in Köllerbach, um Kürbisköpfe zu schnitzen. Jugendbetreuer Christian Kuhlmann hatte für alle Jugendfeuerwehrangehörigen Kürbisse besorgt, die zuerst ausgehöhlt und danach individuell gestaltet wurden. Hier waren der Kreativität der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. Aus den Resten wurde durch das Küchenteam eine leckere Kürbissuppe gekocht, die gemeinsam gegessen wurde. Bevor jedoch das gemeinsame Abendessen eingenommen wurde, wurden den teilnehmenden Jungen und Mädchen durch die Jugendbetreuer noch Gruselgeschichten erzählt. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Betreuer und das Küchenteam, denn ohne deren tatkräftige Unterstützung könnten solche Gemeinschaftsaktionen nicht durchgeführt werden.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Um zu überprüfen, ob die Jugendfeuerwehrangehörigen die erlernten Handgriffe auch bei Dunkelheit beherrschen, war eine Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen und Köllerbach angesetzt.

Durch starken Funkenflug bei Flexarbeiten kam es im Werkstattbereich des metallverarbeitenden Betriebs Stefan Schiel GmbH in der Köllerbacher Oberwies zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer griff im Werkstattbereich auf dort gelagertes Material über und drohte auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Der Firmeninhaber entdeckte das Feuer und setzte daraufhin sofort den Notruf über die 112 ab. Diese Aufgabe hatte sich der Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, für die Jugendlichen ausgedacht.

Durch den Einsatzleiter wurde das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Köllerbach in die Lage eingewiesen. Da die Einsatzmeldung „Brand in einem Gebäude“ lautete, hatten sich die Jugendlichen bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen zu einer Menschenrettung in den Werkstattbereich vorgehen zu können. Unter Vornahme eines C-Rohres begab sich ein Trupp zur Personensuche in die dicht verqualmte Werkstatt. Der Firmeninhaber hatte unterdessen dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch mindestens 3 Personen vermisst werden.

Schnell war eine erste Person gefunden und ins Freie gebracht. Weitere Jugendfeuerwehrangehörige übernahmen die verletzte Person, führten entsprechende Erstmaßnahmen durch und übergaben danach den Verletzten an den Rettungsdienst. Auch die zweite vermisste Person wurde zügig gefunden, gerettet und zur medizinischen Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Trupp des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich ebenfalls bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und löste den Atemschutztrupp aus Köllerbach, der aufgrund von Luftmangel den stark verqualmten Werkstattbereich verlassen musste, bei der Personensuche ab. Bei der weiteren Durchsuchung wurde eine dritte Person gefunden und mittels Bergetuch ins Freie verbracht.

Die Wasserversorgung wurde aus zwei Unterflurhydranten sichergestellt. Daneben wurden auch Löschmaßnahmen im Außenangriff vorgenommen. So musste beispielsweise das Übergreifen des Feuers auf mehrere an der Gebäuderückseite der Firma Schiel gelagerten Gasflaschen verhindert und diese gekühlt werden. Ebenfalls musste die Lagerhalle der Dachdeckerei Klein, in der sehr viel trockenes Holz gelagert wird, vor einem Feuerübergriff geschützt und abgeschirmt werden. Damit alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten, wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Neben Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont machten sich auch die stellvertretenden Löschbezirksführer, Josef Beck und Michael Serf, der stellvertretende Jugendbeauftragte im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, sowie einige Eltern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsbrandschützer. Nachdem die gestellten Aufgaben abgearbeitet waren, wurde „Wasser halt“ befohlen und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Wehrführer Thomas Prinz und Jugendwart Christian Kuhlmann bedankten sich bei allen an der Übung Beteiligten und lobten ausdrücklich die gezeigten Leistungen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Schiel und die Dachdeckerei Klein, die es der Jugendfeuerwehr ermöglichten, auch außerhalb der Öffnungszeiten, im Werkstattgebäude bzw. auf dem Firmengelände ihre Nachtübung durchzuführen.

Bericht: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen
Foto: Markus Simoni

Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und Jugendbetreuer des Löschbezirks Köllerbach in die wohlverdienten Sommerferien verabschiedeten, hatte Jugendwart Christian Kuhlmann noch einen Berufsfeuerwehrtag organisiert. Den Kindern und Jugendlichen wird so das Berufsbild eines Berufsfeuerwehrangehörigen so realistisch wie möglich näher gebracht.

11 Jugendliche begannen ihren 24-Stunden-Dienst freitags nachmittags um 18.00 Uhr. Ausgerüstet mit Luftmatratze bzw. Feldbett und Schlafsack bezogen die Teilnehmer ihren „Arbeitsplatz“ im Feuerwehrgerätehaus Köllerbach. Wie bei einer Berufsfeuerwehr üblich, wurden zuerst die Einsatzfahrzeuge und die darauf verladenen Geräte auf ihre Einsatzfähigkeit hin überprüft. Nach dem gemeinsamen Abendessen stand noch theoretischer Unterricht auf dem Ausbildungsplan. Nachdem der offizielle Dienst beendet war, wurde noch in geselliger Runde gespielt. Bevor sich alle jedoch zur Ruhe legen konnten, erklang zum ersten Mal der Alarmgong. Ruckzuck hatten die „Nachwuchsbrandschützer“ ihre Schutzausrüstung angelegt, besetzen die Einsatzfahrzeuge und machten sich mit dem Einsatzstichwort „unklare Rauchentwicklung“ auf zur gemeldeten Einsatzstelle im Gewerbegebiet Etzenhofen. Dort musste ein Flächenbrand gelöscht werden. Während der Einsatzmaßnahmen kam es dort noch zu einem Verkehrsunfall, weil der Fahrzeugführer durch den Feuerwehreinsatz abgelenkt war. Zum Glück blieb der Fahrer unverletzt, so dass nur auslaufende Betriebsmittel aufgenommen werden mussten. Danach ging es zurück ins Feuerwehrgerätehaus und für die Jugendfeuerwehrangehörigen hieß es ab in die Federn. Zum Glück konnten alle in Ruhe durchschlafen, ohne durch einen weiteren Einsatzalarm geweckt zu werden.

Nach dem Wecken wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein. Neben theoretischer Ausbildung zum Thema Fahrzeugkunde wurde aber auch ein Arbeitsdienst durchgeführt, bei dem die Fahrzeughalle aufgeräumt wurde. Zwischendurch mussten aber noch weitere Einsätze abgearbeitet werden. So musste beispielsweise eine in eine Grube gestürzte Person gerettet werden. Außerdem musste ein Arbeiter einer Baufirma, der sich beim Aufstellen eines Bauzauns die Hand im Zaun eingeklemmt hatte, aus seiner Zwangslage befreit werden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Jugendlichen zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Im Baubetriebshof war es zu einem Brand gekommen, der auf ein Gebäude überzugreifen drohte. Nachdem auch dieser Einsatz ruhig und gekonnt abgearbeitet wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ins Feuerwehrgerätehaus ein. Da am gleichen Tag noch ein Besuch von interessierten Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Sommerferienprogramms auf dem Terminplan stand, wurden noch entsprechende Vorbereitungen im Gerätehaus getroffen. Bei einer Schauübung zeigten die Jugendfeuerwehrangehörigen den Besuchern ihr Können.

Samstags war der Dienst dann um 18.00 Uhr beendet und die Jugendfeuerwehrangehörigen machten sich mit vielen neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg und in ihre wohlverdienten Ferien.

Weitere Fotos:

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Großalarm auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) am Wasserwerk Simschel in Völklingen! Die Fahrzeughalle der THW-Unterkunft steht in Flammen und es werden noch drei Personen vermisst. Mitglieder des THW werden auf das Feuer aufmerksam, welches vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Direkt setzen sie einen Notruf ab, um die Kollegen der Feuerwehr zu alarmieren. Da die Feuerwehr Völklingen bereits in einem größeren Paralleleinsatz gebunden ist, werden im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem beschriebenen Szenario bloß um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Dennoch fahren innerhalb kürzester Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf das THW-Gelände. Die Mädchen und Jungen der Püttlinger Wehr nehmen ihre Einsatzkommandos entgegen und beginnen umgehend mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in die Fahrzeughalle vor, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Hierbei wurden sie kurze Zeit später durch einen weiteren Trupp unterstützt. In der Zwischenzeit wurde durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach mit der Brandbekämpfung im Außenangriff begonnen.

Schnell wurde die erste Person gefunden und aus dem Gebäude gerettet. Auch alle weiteren vermissten Personen konnten durch die Feuerwehr ins Freie verbracht werden. Die Brandbekämpfung erfolgte zwischenzeitlich mit vier C-Strahlrohren. Durch das Püttlinger Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug wurde die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aus einem Hydranten hergestellt. Durch die Jugendlichen vom Löschbezirk Köllerbach wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um die Halle vom dichten Rauch zu befreien.

Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung hieß es dann „Feuer aus!“. Einsatzleiter Harald Ströhle beendete die Übung für alle Teilnehmer. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet waren, wurde die Übung besprochen. Neben zahlreichen Betreuern aus beiden Löschbezirken waren Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont anwesend. Stadtjugendwart Harald Ströhle lobte den Einsatz der Jugendlichen. „Mir hat es sehr gut gefallen. Zwar sind Kleinigkeiten aufgefallen, aber aus diesem Grund üben wir schließlich“ so Harald Ströhle bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss von der anstrengenden Übung gestärkt hatten, ging es wieder zurück in die Gerätehäuser.

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Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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