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02.09.2017
15:00 Uhr
Jahreshauptübung »

Wie in den vergangenen Jahren auch, fand im September die Bolivien-Kleidersammlung der katholischen Jugend im Bistum Trier statt. Mit von der Partie waren auch wieder die Jugendfeuerwehrangehörigen des Löschbezirks Köllerbach. Auch soziale Projekte werden unterstützt und stehen neben der theoretischen und praktischen Feuerwehrausbildung auf dem Dienstplan der Jugendlichen. Aber auch Sport und weitere Gemeinschaftsaktionen kommen nicht zu kurz.

Bevor sich alle Beteiligten auf den Weg in die zugeteilten Sammelbezirke machten, wurde ein Begrüßungsgottesdienst abgehalten. Danach stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Frühstück und machten sich mit den Fahrzeugen auf den Weg und begannen mit der Sammlung. Mit zwei Pritschenfahrzeugen der Stadt Püttlingen ging es in den Sammelbezirk nach Walpershofen. Die bereitgestellten Kleidersäcke wurden durch die Jugendfeuerwehrmitglieder eingesammelt und auf die Fahrzeuge verladen. Gut 2 Stunden später waren die Fahrzeuge gefüllt und die Teilnehmer machten sich zurück an die zentrale Sammelstelle auf dem Parkplatz am Trimm-Treff. Dort angekommen wurden die Kleidersäcke in größere LKW umgeladen. Nach getaner Arbeit gab es noch ein gemeinsames Mittagessen und Getränke, bevor die Sammelaktion für die Jugendlichen beendet war und sie sich zurück ins Feuerwehrgerätehaus machten.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen. Die neun Jugendfeuerwehrangehörigen mussten sich insgesamt fünf Aufgaben stellen, die aus einem sportlichen und einem feuerwehrtechnischen Teil bestanden. Zum Sportteil gehörten ein 1.500 Meter Staffellauf und Kugelstoßen. Im feuerwehrtechnischen Teil mussten die Teilnehmer einen Löschangriff vornehmen, eine Schnelligkeitsübung, bei der schnellstmöglich eine Schlauchleitung verlegt werden musste und einen Theorieteil absolvieren.

Nach all den Mühen und Strapazen, die die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Ausbilder auf sich nehmen mussten, konnten am Ende die Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen entgegennehmen. Für all die Entbehrungen während der Trainingszeit hatte der 1. Beigeordnete Christian Müller, Wehrführer Thomas Prinz und Stadtjugendwart Harald Ströhle die Jugendlichen und ihre Eltern als Dank zu einem kleinen Empfang ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

Wehrführer Thomas Prinz und der 1. Beigeordnete Christian Müller gratulierten allen Teilnehmern zum Bestehen der Leistungsspange. „Bei der Abnahme des Leistungsabzeichens handelt es sich um eine Gruppenleistung.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Besonders hob er 3 Teilnehmer hervor, die sich in den Dienst der Gruppe gestellt hatten, denn ohne sie hätte die Gruppe nicht starten können. Ein Teilnehmer hatte das Leistungsabzeichen bereits erworben bzw. 2 Teilnehmer müssen das Leistungsabzeichen noch einmal ablegen, da sie am Tag der Abnahme das Mindestalter noch nicht erreicht hatten. Danach bekamen alle Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt.

Bei 6 Jugendfeuerwehrangehörigen stand auch die Übernahme in die aktive Wehr an. Hierzu müssen die Jugendfeuerwehrangehörigen 2 Voraussetzungen erfüllen, einmal die Vollendung des 16. Lebensjahres und zum zweiten die erfolgreiche Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr. Aus den Händen von Wehrführer Thomas Prinz erhielten sie die entsprechenden Übernahmeurkunden. „Für Euch geht es jetzt erst richtig los und ich hoffe, Ihr bleibt in der aktiven Wehr genauso engagiert, wie Ihr es bereits in der Jugendfeuerwehr gezeigt habt.“ so Wehrführer Prinz.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen, nutzten die Zeit, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Zum Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige und ihre Familien wurde durch den saarländischen Jugendpfarrer Christian Heinz ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder Zeiten, in denen die Lagerteilnehmer gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal ihre Freizeit genießen konnten. Bevor es morgens zum Frühstück ging, stand für alle erst einmal Frühsport auf dem Programm. Abends wurde die Nachtwache eingeteilt und für den Rest hieß es nach dem Zapfenstreich ab in die Zelte.

Zum Abschluss des Zeltlagers wurde am vorletzten Tag noch eine Abschlussübung durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung kam es zu einem Flächenbrand, der auf den Wald überzugreifen drohte, so die Übungsannahme. Zuerst traf ein Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit mehreren C-Rohren das Feuer zu bekämpfen. Das nachrückende Tragkraftspritzenfahrzeug stellte die Wasserversorgung mittels Saugschläuchen aus einem offenen Gewässer her. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen durften die Übungsteilnehmer auf die Schutzjacke verzichten.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging zurück ins Zeltlager. Dort richteten sowohl Stadtjugendwart Harald Ströhle als auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont noch ein paar Worte an die Lagerteilnehmer. „Die Übung hat gut geklappt, wurde ruhig und gekonnt durchgeführt.“ so Ruwen Dumont. Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Disziplin während des Zeltlagers. Weiterhin bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien abgehalten. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter. In den Fürbitten, die durch die Jugendfeuerwehrangehörigen und die Jugendwarte vorgetragen wurden, wurde auch allen verstorbenen Feuerwehrangehörigen sowie ihren Familien gedacht.
Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle bei Pfarrer Christian Heinz für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes sowie bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Bevor die Jugendfeuerwehrmitglieder des Löschbezirks Köllerbach in ihre wohlverdienten Sommerferien starten konnten, hatten Jugendwart Christian Kuhlmann und sein Vertreter Markus Simoni noch einen „Berufsfeuerwehrtag“ organisiert. Hierbei soll den Kindern und Jugendlichen der Arbeitsalltag eines „Berufsfeuerwehrmanns“ näher gebracht werden.

Zu Beginn ihres 24-Stunden-Dienstes trafen sich 11 Jugendfeuerwehrangehörige mit ihren Betreuern freitags nachmittags um 18.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Köllerbach. Sofort wurde mit dem Aufbau der Feldbetten begonnen und der Schlafplatz hergerichtet. Nachdem die Zimmer bezugsfertig waren, wurde wie bei einer Berufsfeuerwehr die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft. Nachdem alles geprüft war, war es auch schon Zeit für das Abendessen. Gemeinsam mit den Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen wurde gegrillt. Bevor es sich die Jungen und Mädchen gemütlich machen konnten, ertönte zum ersten Mal der Alarmgong. Zügig wurden die Fahrzeuge besetzt und es ging zur gemeldeten Einsatzstelle im Gewerbegebiet Etzenhofen. Dort war es aufgrund der Trockenheit zu einem Flächenbrand gekommen. Schnell waren mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen und die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht und es ging zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Gegen 21.30 Uhr wurden die Jugendfeuerwehrangehörigen zum zweiten Einsatz alarmiert. Die Brandmeldeanlage in der Köllertalschule hatte ausgelöst. An der Einsatzstelle angekommen, konnte aber nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Wieder zurück in der Unterkunft hieß es für alle erstmal ab in die Betten. Zum Glück kam es in der Nacht zu keinen weiteren Einsätzen, so dass alle ruhig schlafen konnten.

Um kurz nach 6.00 Uhr wurde die Nachtruhe aber gestört und der nächste Einsatz stand an. Diesmal ging es in den Wiesenpfad, dort brannten Hecken. Die Wasserversorgung musste hier über eine längere Wegstrecke hergestellt werden. Auch hier zeigten alle ihr Können und der Einsatz wurde schnell und gekonnt abgearbeitet. Zurück im Gerätehaus wurde zuerst einmal gefrühstückt, um für den weiteren Tag gewappnet zu sein.

Wie im „richtigen“ Alltag bei einer Berufsfeuerwehr stand danach Arbeits- und Ausbildungsdienst auf dem Plan. So wurden die Fahrzeuge gereinigt und die Fahrzeughalle gefegt. Danach wurde noch theoretischer Unterricht zum Thema „Gefahren an der Einsatzstelle“ abgehalten. Zwischenzeitlich wurden die Jugendlichen zu weiteren Einsätzen alarmiert. So musste an der Bergehalde eine vermisste Person gesucht und ein Wohnungsbrand gelöscht werden. Bevor es dann zum gemeinsamen Mittagessen ging, stand noch Sport auf dem Ausbildungsplan.

Am Nachmittag wurde es aber nicht ruhiger, zum Abschluss des Berufsfeuerwehrtages war es auf der Reitanlage in der Oberwies zu einem Flächenbrand gekommen, der schnell mit der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeugs gelöscht wurde. Nachdem die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit waren, ging es zurück ins Feuerwehrgerätehaus, wo der 24-Stunden-Dienst langsam ausklang. Die Betten wurden wieder abgebaut und die Jugendfeuerwehrangehörigen machten sich mit vielen neuen Eindrücken in ihre wohlverdienten Sommerferien. „Schade, dass der Berufsfeuerwehrtag soll schnell vorbei war, wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.“ so die Teilnehmer. Ein Dank geht auch an alle Helferinnen und Helfer für Ihre Unterstützung bei der Durchführung des Berufsfeuerwehrtags.

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Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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