Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und Jugendbetreuer des Löschbezirks Köllerbach in die wohlverdienten Sommerferien verabschiedeten, hatte Jugendwart Christian Kuhlmann noch einen Berufsfeuerwehrtag organisiert. Den Kindern und Jugendlichen wird so das Berufsbild eines Berufsfeuerwehrangehörigen so realistisch wie möglich näher gebracht.

11 Jugendliche begannen ihren 24-Stunden-Dienst freitags nachmittags um 18.00 Uhr. Ausgerüstet mit Luftmatratze bzw. Feldbett und Schlafsack bezogen die Teilnehmer ihren „Arbeitsplatz“ im Feuerwehrgerätehaus Köllerbach. Wie bei einer Berufsfeuerwehr üblich, wurden zuerst die Einsatzfahrzeuge und die darauf verladenen Geräte auf ihre Einsatzfähigkeit hin überprüft. Nach dem gemeinsamen Abendessen stand noch theoretischer Unterricht auf dem Ausbildungsplan. Nachdem der offizielle Dienst beendet war, wurde noch in geselliger Runde gespielt. Bevor sich alle jedoch zur Ruhe legen konnten, erklang zum ersten Mal der Alarmgong. Ruckzuck hatten die „Nachwuchsbrandschützer“ ihre Schutzausrüstung angelegt, besetzen die Einsatzfahrzeuge und machten sich mit dem Einsatzstichwort „unklare Rauchentwicklung“ auf zur gemeldeten Einsatzstelle im Gewerbegebiet Etzenhofen. Dort musste ein Flächenbrand gelöscht werden. Während der Einsatzmaßnahmen kam es dort noch zu einem Verkehrsunfall, weil der Fahrzeugführer durch den Feuerwehreinsatz abgelenkt war. Zum Glück blieb der Fahrer unverletzt, so dass nur auslaufende Betriebsmittel aufgenommen werden mussten. Danach ging es zurück ins Feuerwehrgerätehaus und für die Jugendfeuerwehrangehörigen hieß es ab in die Federn. Zum Glück konnten alle in Ruhe durchschlafen, ohne durch einen weiteren Einsatzalarm geweckt zu werden.

Nach dem Wecken wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein. Neben theoretischer Ausbildung zum Thema Fahrzeugkunde wurde aber auch ein Arbeitsdienst durchgeführt, bei dem die Fahrzeughalle aufgeräumt wurde. Zwischendurch mussten aber noch weitere Einsätze abgearbeitet werden. So musste beispielsweise eine in eine Grube gestürzte Person gerettet werden. Außerdem musste ein Arbeiter einer Baufirma, der sich beim Aufstellen eines Bauzauns die Hand im Zaun eingeklemmt hatte, aus seiner Zwangslage befreit werden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Jugendlichen zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Im Baubetriebshof war es zu einem Brand gekommen, der auf ein Gebäude überzugreifen drohte. Nachdem auch dieser Einsatz ruhig und gekonnt abgearbeitet wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ins Feuerwehrgerätehaus ein. Da am gleichen Tag noch ein Besuch von interessierten Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Sommerferienprogramms auf dem Terminplan stand, wurden noch entsprechende Vorbereitungen im Gerätehaus getroffen. Bei einer Schauübung zeigten die Jugendfeuerwehrangehörigen den Besuchern ihr Können.

Samstags war der Dienst dann um 18.00 Uhr beendet und die Jugendfeuerwehrangehörigen machten sich mit vielen neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg und in ihre wohlverdienten Ferien.

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Großalarm auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) am Wasserwerk Simschel in Völklingen! Die Fahrzeughalle der THW-Unterkunft steht in Flammen und es werden noch drei Personen vermisst. Mitglieder des THW werden auf das Feuer aufmerksam, welches vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Direkt setzen sie einen Notruf ab, um die Kollegen der Feuerwehr zu alarmieren. Da die Feuerwehr Völklingen bereits in einem größeren Paralleleinsatz gebunden ist, werden im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem beschriebenen Szenario bloß um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Dennoch fahren innerhalb kürzester Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf das THW-Gelände. Die Mädchen und Jungen der Püttlinger Wehr nehmen ihre Einsatzkommandos entgegen und beginnen umgehend mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in die Fahrzeughalle vor, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Hierbei wurden sie kurze Zeit später durch einen weiteren Trupp unterstützt. In der Zwischenzeit wurde durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach mit der Brandbekämpfung im Außenangriff begonnen.

Schnell wurde die erste Person gefunden und aus dem Gebäude gerettet. Auch alle weiteren vermissten Personen konnten durch die Feuerwehr ins Freie verbracht werden. Die Brandbekämpfung erfolgte zwischenzeitlich mit vier C-Strahlrohren. Durch das Püttlinger Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug wurde die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aus einem Hydranten hergestellt. Durch die Jugendlichen vom Löschbezirk Köllerbach wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um die Halle vom dichten Rauch zu befreien.

Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung hieß es dann „Feuer aus!“. Einsatzleiter Harald Ströhle beendete die Übung für alle Teilnehmer. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet waren, wurde die Übung besprochen. Neben zahlreichen Betreuern aus beiden Löschbezirken waren Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont anwesend. Stadtjugendwart Harald Ströhle lobte den Einsatz der Jugendlichen. „Mir hat es sehr gut gefallen. Zwar sind Kleinigkeiten aufgefallen, aber aus diesem Grund üben wir schließlich“ so Harald Ströhle bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss von der anstrengenden Übung gestärkt hatten, ging es wieder zurück in die Gerätehäuser.

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Im Rahmen des Tages der offenen Tür beim Löschbezirk Köllerbach konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Becker, im Beisein von Löschbezirksführer Roland von dem Broch und seinem Stellvertreter Josef Beck neue Poloshirts an Jugendwart Christian Kuhlmann und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr übergeben.

Der Förderverein des Löschbezirks Köllerbach e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben der finanziellen und materiellen Unterstützung der aktiven Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks auch die Angehörigen der Jugendfeuerwehr zu unterstützen. So wurden neben den Poloshirts bereits Westen für alle Jugendlichen und die Jugendwarte angeschafft. Neben diesen Sachspenden unterstützt der Förderverein die Jugendlichen aber auch finanziell bei Gemeinschaftsaktionen wie der Lehrfahrt oder gemeinsamen Ausflügen.

Den Tag der offenen Tür nutzten die Jugendlichen und der Förderverein auch dazu, ihre Arbeit der zahlreich erschienenen Bevölkerung vorzustellen. So konnten sich die jungen Festbesucher am Stand der Jugendfeuerwehr beim „Schlauchkegeln“ oder beim „Zielspritzen“ mit der Kübelspritze versuchen oder sich schminken lassen. Am Stand des Fördervereins konnten sich die älteren Festbesucher unter anderem über Rauchmelder informieren. Weitere Informationen zum Förderverein finden Sie auf der Internetseite www.feuerwehr-koellerbach.de unter dem Punkt „Förderverein“.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Ein Ausbildungsdienst der besonderen Art stand diesmal bei den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Köllerbach auf dem Ausbildungsplan. Jugendwart Christian Kuhlmann hatte einen Besuch der Polizeiinspektion (PI) Köllertal organisiert, die seit kurzem im Rathaus Köllerbach ihren neuen Standort hat.

Am Rathaus Köllerbach angekommen, wurden die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer bereits von Polizeioberkommissar Jens Dewes erwartet, der den Teilnehmern die Räumlichkeiten der Polizeiinspektion vorstellte. In einer Präsentation wurde den Mädchen und Jungen kurz der Aufbau der PI Köllertal, das Dienstgebiet und die persönliche Ausrüstung eines Polizeibeamten vorgestellt. Hier konnten die Jugendfeuerwehrmitglieder die Schutzausrüstung eines Polizisten anprobieren, wie beispielsweise die schusssichere Weste oder den Einsatzhelm.

Im Anschluss konnten die Räumlichkeiten besichtigt werden. Am Einsatzleittisch wurden den Besuchern Erläuterungen zum Ablauf eines Polizeieinsatzes gegeben. In einem weiteren Raum, in dem die erkennungsdienstliche Behandlung vorgenommen wird, wurde den Jugendlichen erläutert, wie beispielsweise Fingerabdrücke abgenommen werden. Hier wurde auch gezeigt, wie mittels Spurensicherungspulver unsichtbare Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden. Natürlich konnten sich die Besucher auch in aller Ruhe die Einsatzfahrzeuge und deren Ausrüstung ansehen.

Nach gut 2 ½ Stunden machten sich die Jugendlichen und ihre Betreuer mit sehr vielen Informationen und neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg. Ein herzliches Dankeschön geht an Polizeioberkommissar Jens Dewes, der sich Zeit für die Besucher nahm und alle Fragen geduldig beantwortete.

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