Die Jugendfeuerwehrangehörigen des Löschbezirks Köllerbach trafen sich mit ihren Betreuern im Feuerwehrgerätehaus, um gemeinsam Weihnachtsplätzchen zu backen. Auf dem Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr steht nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung. sondern auch Aktivitäten wie Basteln und Werken.

Neben Zimtwaffeln wurden weitere leckere Weihnachtsplätzchen vorbereitet. Aber auch weihnachtliche Gestecke wurden durch die Jugendlichen und die Betreuer gemeinsam gebastelt. Das selbstgebackene Weihnachtsgebäck und die Weihnachtsdekoration wird die Jugendfeuerwehr am Samstag, 01. Dezember ab 9.00 Uhr, auf dem Köllner Platz an einem Informationsstand der Bevölkerung zum Verkauf anbieten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt natürlich der Jugendarbeit im Löschbezirk zugute. Außerdem wird an einem Informationsstand die Jugendarbeit vorgestellt, um so weitere Jugendliche für die Feuerwehrarbeit zu gewinnen. Ein herzliches Dankschön geht auch an die vielen Helferinnen und Helfer, ohne deren Mitwirkung solche Gemeinschaftsaktionen nicht möglich wären.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

 

Jugendfeuerwehr Köllerbach besuchte die Halloween-Nacht

In den vergangenen Jahren stand bei der Jugendfeuerwehr Köllerbach am Halloween-Abend immer Kürbiskopfschnitzen auf dem Ausbildungsplan. In diesem Jahr hatte sich Jugendbetreuer Josef Beck mal etwas anderes für die Jugendfeuerwehrangehörigen ausgedacht. So machten sich 10 Jugendliche des Löschbezirks Köllerbach zusammen mit 3 Betreuern auf den Weg zum Erlebnisbergwerk Velsen (EBV). Hier fand bereits zum sechsten Mal die „Halloween-Nacht“ statt.

Im Gegensatz zu den restlichen Öffnungstagen im Jahr bleibt an diesem Abend die Beleuchtung im Erlebnisbergwerk ausgeschaltet. Am Eingang wurden die Besucherinnen und Besucher mit einem Schutzhelm und einer kleinen Taschenlampe ausgestattet, die bei zu gruseligen Momenten eingeschaltet werden konnte. Damit die Gruselmomente in den mit Schlangen, Spinnen und Geistern dekorierten Gängen ihre Wirkung entfalten konnten, machten jedoch nur Wenige davon Gebrauch. Für besondere Überraschungen und Schreckmomente sorgten die gruselig verkleideten Begleiter und Darsteller des Erlebnisbergwerks, die sich an ausgewählten Orten versteckten und plötzlich aus der Dunkelheit heraus auftauchten.

Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder wohlbehalten das „Gruselbergwerk“ verlassen hatten, bestand im Außenbereich noch die Möglichkeit, sich mit Kürbissuppe, Fledermausblut, Gegrilltem, Flammkuchen oder leckerem Stockbrot zu stärken. Alles in Allem ein gelungener Abend, der auch für eine willkommene Abwechslung im Jugendfeuerwehralltag sorgte.

Alle zwei Jahre findet im Regionalverband Saarbrücken die Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr statt. In diesem Jahr stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Regionalverband dieser Herausforderung. Ausgerichtet wurde die Abnahme des Leistungsabzeichens durch die Feuerwehr Saarbrücken. Wie schon bei gemeinsamen Übungen arbeiteten auch die Jugendfeuerwehren aus dem Köllertal beim Training zur Leistungsspange gemeindeübergreifend zusammen. So stellten sich zwei Gruppen, bestehend aus Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehren Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg den gestellten Anforderungen.

Bevor sich die Nachwuchsbrandschützer den bei der Leistungsspange geforderten Aufgaben stellten, standen natürlich im Vorfeld erst einmal schweißtreibende Übungen auf dem Ausbildungsplan. Um die Jugendlichen optimal auf die gestellten Anforderungen vorzubereiten, trainierten die Jungen und Mädchen wöchentlich unter der Federführung der Feuerwehr Heusweiler. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist nach der Jugendflamme (hier gibt es 3 verschiedene Stufen) die höchste Auszeichnung, die bei der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann. Die Erlangung des Leistungsabzeichens ist nur im Team möglich. Hierzu müssen sich 9 Jugendfeuerwehrangehörige insgesamt 5 Aufgaben stellen. Neben einem feuerwehrtechnischen Teil muss auch ein sportlicher Teil absolviert werden. Im Sportteil steht neben dem Kugelstoßen auch ein 1.500 Meter Staffellauf auf dem Prüfungsplan. Im Bereich des feuerwehrtechnischen Teils mussten die Jugendlichen einen Löschangriff, eine Schnelligkeitsübung, bei der eine Schlauchleitung schnellstmöglich verlegt werden muss und einen Theorieteil durchführen.

Am Ende konnten die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Püttlingen das ersehnte Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr entgegennehmen. Als kleines Dankeschön für die während der Vorbereitung auf sich genommenen Strapazen hatten Bürgermeister Martin Speicher und Wehrführer Thomas Prinz alle Teilnehmer, deren Eltern sowie die Betreuer zu einer kleinen Feier ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

Bürgermeister Martin Speicher und Wehrführer Thomas Prinz gratulierten allen Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme an der Leistungsspange. Bevor alle Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt bekamen, bedankte sich Wehrführer Thomas Prinz bei allen Teilnehmern und Ausbildern für ihr Engagement. „Das Leistungsabzeichen könnt ihr nur als Team erreichen. Ihr habt bewiesen, dass ihr die an euch gestellten Anforderungen, auch gemeindeübergreifend, hervorragend als Gruppe gemeistert habt.“ so Wehrführer Thomas Prinz.

Für 2 Jugendfeuerwehrangehörige stand an diesem Tag auch die Übernahme aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr an. Um aus der Jugendfeuerwehr zur Einsatzabteilung zu wechseln, müssen die Jugendlichen zwei Voraussetzungen erfüllen. Zum einen, die Vollendung des 16. Lebensjahres und zum zweiten die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Aus den Händen von Bürgermeister Martin Speicher und Wehrführer Thomas Prinz konnten Lena Kammer und Lars Müller die Übernahmeurkunden in Empfang nehmen. „Ich hoffe, ihr engagiert euch in der aktiven Feuerwehr weiterhin so, wie ihr es bereits in der Jugendfeuerwehr getan habt. Ihr seid unsere Zukunft und wir zählen auf Euch.“ so Thomas Prinz.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

In der letzten Woche der Ferien veranstaltet die Jugendfeuerwehr traditionell ihr Zeltlager im Püttlinger Jungenwald. Vom 29. Juli bis zum 04. August schlugen 12 Jugendfeuerwehrangehörige und 6 Betreuer ihre Zelte an der Edelweiß-Hütte auf.

Stadtjugendwart Harald Ströhle und sein Betreuerteam hatten sich wieder einiges für die Teilnehmer ausgedacht. Zuerst wurde der Lagerplatz hergerichtet und die Zelte aufgebaut. In der Edelweiß-Hütte wurde die Lagerküche eingerichtet, damit für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt werden konnte.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen stand in diesem Jahr etwas weniger feuerwehrtechnische Ausbildung auf dem Plan, dafür aber öfter ein Schwimmbadbesuch. Neben der Besichtigung des Betonwerks in Saarbrücken-Dudweiler hatten alle Lagerteilnehmer immer wieder freie Zeiten, in denen sie gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal die freie Zeit genießen konnten. Die Teilnehmer mussten aber auch abwechselnd bei der Zubereitung des Essens helfen und am Abend bei der Nachtwache ihren Dienst versehen.

Die Abschlussübung fand wie in den Jahren zuvor am vorletzten Tag statt. Hierzu konnte Stadtjugendwart Harald Ströhle neben zahlreichen Eltern auch viele weitere Gäste begrüßen. Neben Bürgermeister Martin Speicher, dem Brandinspekteur Tony Bender und dem Vorsitzenden für den Feuerwehrverband des Regionalverbandes Thomas Quint machten sich auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz und sein Vertreter Ruwen Dumont ein Bild der Leistungsfähigkeit des Feuerwehrnachwuchses.

Die Übungsverantwortlichen hatten sich folgendes für die Übung ausgedacht: Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der damit einhergehenden Trockenheit kam es zu einem ausgedehnten Flächenbrand, der auf den angrenzenden Wald überzugreifen drohte. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs begann sofort mit der Bekämpfung des Flächenbrandes. Die Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs sicherte die Einsatzstelle ab. Weiterhin sah das Übungsszenario vor, dass es während der Löschmaßnahmen bei einem Jugendfeuerwehrangehörigen aufgrund der hohen Temperaturen zu einem Kreislaufkollaps kam. Sofort kümmerte sich die Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs um den verunfallten Feuerwehrangehörigen. Die Person wurde aus dem Gefahrenbereich in einen schattigen Bereich verbracht und Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet.

Im Anschluss an die gekonnt durchgeführte Übung richteten Bürgermeister Martin Speicher, Brandinspekteur Tony Bender und Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz noch ein paar Worte an die Teilnehmer des Zeltlagers. Für Michael Gauer hatte der Brandinspekteur noch eine kleine Überraschung dabei. Seit vielen Jahren ist Michael Gauer jedes Jahr beim Jugendwehrzeltlager dabei und kümmert sich um das Wohl der Lagerteilnehmer. Aufgrund dieser Verdienste wurde ihm die Floriansmedaille des Brandinspekteurs verliehen. Stadtjugendwart Harald Ströhle bedankte sich bei allen Jugendlichen für ihre Disziplin und ihr Mitwirken beim Zeltlager. Ganz besonders bedankte er sich bei den aktiven Feuerwehrangehörigen Michael Gauer, Achim Ruppert, Luca Thielen, Max Schneider, Tobias Prediger und Carsten Münch, die ihn bei der Organisation und Durchführung des Zeltlagers tatkräftig unterstützt haben. Beim Auf- und Abbau unterstützten weitere Angehörige der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach. „Ohne euer Engagement hätte das Zeltlager so nicht durchgeführt werden können.“ so Harald Ströhle.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Während eines Elternabends kommt es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand in der Kyllbergschule. Die anwesenden Eltern bemerken das Feuer aufgrund der starken Rauchentwicklung. Auch der Hausmeister wird durch den dichten Qualm, der aus den Fenstern dringt, auf das Feuer aufmerksam und alarmiert über den Notruf 112 die Feuerwehr. Sofort wird mit der Räumung des Gebäudes begonnen, aber nicht alle Anwesenden können das Schulgebäude durch den dichten Rauch verlassen und werden im Gebäude eingeschlossen. Glücklicherweise handelt es sich bei dem beschriebenen Szenario nur um eine Übung der Jugendfeuerwehr, die sich der Köllerbacher Jugendwart Christian Kuhlmann ausgedacht hat.

Innerhalb weniger Minuten sind vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an der Kyllbergschule eingetroffen. Die Mädchen und Jungen erhalten ihre Einsatzaufträge und beginnen sofort mit der Rettung der eingeschlossenen Personen. Zeitgleich wird auch mit der Brandbekämpfung begonnen.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Köllerbach haben sich bereits auf der Anfahrt mit Übungsatemschutzgeräten für den Innenangriff ausgerüstet. Ein Trupp geht unter Atemschutz in das Schulgebäude vor um die Vermissten zu suchen und diese ins Freie zu bringen. Bei dieser Aufgabe werden sie durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen unterstützt. Schnell werden die eingeschlossenen Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gefunden und können durch die Jugendfeuerwehrangehörigen ins Freie gebracht werden. Durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach wird in der Zwischenzeit die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten in der Jahnstraße sichergestellt und die Brandbekämpfung in einem Außenangriff begonnen. Die Einsatzkräfte des Tragkraftspritzenfahrzeugs aus Püttlingen schirmen die Kindertagesstätte St. Martin vor einem möglichen Übergreifen des Feuers ab.

Die Brandbekämpfung erfolgt zwischenzeitlich mit zwei Rohren im Innen- und vier Rohren im Außenangriff. Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung heißt es dann „Feuer aus!“. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet sind, wird die Übung besprochen. Neben zahlreichen Eltern und Betreuern aus beiden Löschbezirken ist auch Wehrführer Thomas Prinz anwesend. Wehrführer Thomas Prinz ist von der Übung der Jugendfeuerwehr begeistert. „Ich bin sehr stolz auf euch und hoffe, dass ihr weiterhin so engagiert bei der Jugendfeuerwehr mitarbeitet. Ihr seid die Zukunft der aktiven Wehr“, so Thomas Prinz bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss von der anstrengenden Übung gestärkt haben, geht es wieder zurück in die Gerätehäuser.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

16.12.2018 - © 2018 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.