Im Rahmen der Mitgliedergewinnung stellten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Köllerbach den Wochenmarktbesuchern an einem Informationsstand ihre Arbeit und ihre Aktivitäten vor. Dazu hatten die Jungen und Mädchen mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Betreuer und Mitgliedern des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen Löschbezirk Köllerbach e. V. auf dem Köllner Platz einen Stand aufgebaut.

Neben Informationsmaterial verteilten die Jugendfeuerwehrangehörigen auch selbstgebackenes Weihnachtsgebäck, das die Wochenmarktbesucher auch am Stand kaufen konnten. Auch der Förderverein informierte interessierte Besucherinnen und Besucher über seine Arbeit und die bisher durchgeführten Beschaffungen für die Feuerwehr. Der Erlös der Veranstaltung kommt natürlich der Jugendarbeit im Löschbezirk Köllerbach zu Gute. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren können Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden. Wer Lust und Interesse hat, sich weiter über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, kann gerne jeden Freitag ab 18:00 Uhr im Feuerwehrgeräthaus Köllerbach vorbeikommen. Um weiterhin über eine schlagkräftige Feuerwehr zu verfügen, freuen wir uns über jede weitere Verstärkung.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung der Jugendfeuerwehrangehörigen stehen auch verschiedene Gemeinschaftsaktionen bei der Jugendfeuerwehr auf dem Ausbildungsplan. In der Vorweihnachtszeit ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass sich die Jungen und Mädchen mit ihren Betreuern im Feuerwehrgerätehaus treffen, um gemeinsam zu backen.

Schnell ist der Schulungsraum zur Backstube umgestaltet und alle Jugendlichen sind eifrig dabei, Spritzgebäck, Zimtwaffeln und weitere Leckereien zu backen. Schon nach kurzer Zeit zieht leckerer Backduft durch das Feuerwehrgerätehaus. Ein ganz besonderer Dank geht hier noch an alle Helferinnen und Helfer, die bei solchen Aktionen immer tatkräftig unterstützen, denn ohne deren Mithilfe könnten solche Aktivitäten nicht durchgeführt werden.

Nachdem alle Plätzchen fertig waren, hatte der Förderverein noch eine kleine Überraschung für alle Anwesenden vorbereitet. Aktuell sind die Jugendfeuerwehrmitglieder mit den Betreuern dabei, den Jugendfeuerwehrraum umzugestalten und auszustatten. Hierzu konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Becker, neue Tische und Stühle an den stellvertretenden Löschbezirksführer Josef Beck und Jugendbetreuer Christian Kuhlmann übergeben. Im kommenden Jahr soll ein neuer Bodenbelag verlegt und die Wände neu gestrichen werden.

Bericht und Fotos: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Mit Beginn der dunklen und kalten Jahreszeit endet für die Jugendfeuerwehrangehörigen die Zeit der praktischen Feuerwehrausbildung und es finden sich eher theoretische Themen auf dem Ausbildungsplan. Aber neben dieser feuerwehrtechnischen Ausbildung kommen aber auch Sport, Spiel sowie Basteln und Werken nicht zu kurz. So trafen sich die Jugendlichen und ihre Ausbilder am Halloweenabend im Feuerwehrgerätehaus in Köllerbach, um Kürbisköpfe zu schnitzen. Jugendbetreuer Christian Kuhlmann hatte für alle Jugendfeuerwehrangehörigen Kürbisse besorgt, die zuerst ausgehöhlt und danach individuell gestaltet wurden. Hier waren der Kreativität der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. Aus den Resten wurde durch das Küchenteam eine leckere Kürbissuppe gekocht, die gemeinsam gegessen wurde. Bevor jedoch das gemeinsame Abendessen eingenommen wurde, wurden den teilnehmenden Jungen und Mädchen durch die Jugendbetreuer noch Gruselgeschichten erzählt. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Betreuer und das Küchenteam, denn ohne deren tatkräftige Unterstützung könnten solche Gemeinschaftsaktionen nicht durchgeführt werden.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Um zu überprüfen, ob die Jugendfeuerwehrangehörigen die erlernten Handgriffe auch bei Dunkelheit beherrschen, war eine Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen und Köllerbach angesetzt.

Durch starken Funkenflug bei Flexarbeiten kam es im Werkstattbereich des metallverarbeitenden Betriebs Stefan Schiel GmbH in der Köllerbacher Oberwies zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer griff im Werkstattbereich auf dort gelagertes Material über und drohte auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Der Firmeninhaber entdeckte das Feuer und setzte daraufhin sofort den Notruf über die 112 ab. Diese Aufgabe hatte sich der Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, für die Jugendlichen ausgedacht.

Durch den Einsatzleiter wurde das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Köllerbach in die Lage eingewiesen. Da die Einsatzmeldung „Brand in einem Gebäude“ lautete, hatten sich die Jugendlichen bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen zu einer Menschenrettung in den Werkstattbereich vorgehen zu können. Unter Vornahme eines C-Rohres begab sich ein Trupp zur Personensuche in die dicht verqualmte Werkstatt. Der Firmeninhaber hatte unterdessen dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch mindestens 3 Personen vermisst werden.

Schnell war eine erste Person gefunden und ins Freie gebracht. Weitere Jugendfeuerwehrangehörige übernahmen die verletzte Person, führten entsprechende Erstmaßnahmen durch und übergaben danach den Verletzten an den Rettungsdienst. Auch die zweite vermisste Person wurde zügig gefunden, gerettet und zur medizinischen Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Trupp des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich ebenfalls bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und löste den Atemschutztrupp aus Köllerbach, der aufgrund von Luftmangel den stark verqualmten Werkstattbereich verlassen musste, bei der Personensuche ab. Bei der weiteren Durchsuchung wurde eine dritte Person gefunden und mittels Bergetuch ins Freie verbracht.

Die Wasserversorgung wurde aus zwei Unterflurhydranten sichergestellt. Daneben wurden auch Löschmaßnahmen im Außenangriff vorgenommen. So musste beispielsweise das Übergreifen des Feuers auf mehrere an der Gebäuderückseite der Firma Schiel gelagerten Gasflaschen verhindert und diese gekühlt werden. Ebenfalls musste die Lagerhalle der Dachdeckerei Klein, in der sehr viel trockenes Holz gelagert wird, vor einem Feuerübergriff geschützt und abgeschirmt werden. Damit alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten, wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Neben Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont machten sich auch die stellvertretenden Löschbezirksführer, Josef Beck und Michael Serf, der stellvertretende Jugendbeauftragte im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, sowie einige Eltern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsbrandschützer. Nachdem die gestellten Aufgaben abgearbeitet waren, wurde „Wasser halt“ befohlen und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Wehrführer Thomas Prinz und Jugendwart Christian Kuhlmann bedankten sich bei allen an der Übung Beteiligten und lobten ausdrücklich die gezeigten Leistungen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Schiel und die Dachdeckerei Klein, die es der Jugendfeuerwehr ermöglichten, auch außerhalb der Öffnungszeiten, im Werkstattgebäude bzw. auf dem Firmengelände ihre Nachtübung durchzuführen.

Bericht: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen
Foto: Markus Simoni

Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

18.12.2017 - © 2017 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.