Feuerwehr wurde zum hilfreichen " Einbrecher "

Köllerbach

Polizei und Feuerwehr haben am gestrigen Dienstagmorgen einer 38- jährigen Mutter aus Köllerbach aus der Klemme geholfen . Sie hatte vor der Haustür versehentlich bei steckendem  Zündschlüssel ihr Auto abgesperrt. Auch der Haustürschlüssel war unerreichbar im Wagen. Das schlimmste: Das elf Monate alte Kleinkind saß noch im Wagen . Auf einen Hilferuf hin drang die Feuerwehr Köllerbach durch ein gekipptes Fenster ins Haus und öffnete die Tür. so dass die Frau mit dem Ersatzschlüssel ins Auto gelangen konnte. Wie es hieß, habe zu keiner Zeit Gefahr für das Baby bestanden.

Bericht aus Saarbrücker Zeitung vom Mittwoch , 23.Juli 2008 

 

 

Bei der Hauptdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr des Löschbezirkes Köllerbach, zu der auch der Löschzug Herchenbach gehört, wurde die Bilanz für das Jahr 2007 vorgestellt. Im Sellerbacher Gerätehaus konnte man auf einen sehr guten Ausbildungsstand aufgrund zahlreicher Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule, die in der Freizeit der 60 aktiven Männer und zweier Frauen absolviert wurden zurückblicken. Zum aktuellen Personalstand erwähnte Löschbezirksführer Karl Kunz auch die 22 Kameraden aus der Alterswehr. Von der Jugendwehr in die aktive Wehr konnte im letzen Jahr niemand übernommen werden. Für das Jahr 2008 sind allerdings wieder Übernahmen aus dem eigenen Nachwuchs geplant. Die Köllerbacher Feuerwehr leistete im Jahr 2007 genau 12892 Dienst- und Einsatzstunden, wovon 2635 Stunden auf den Löschzug Herchenbach entfallen. Die Wehrmänner mussten im vergangenen Jahr 42 Mal ausrücken. Das häufigste Alarmstichwort war die technische Hilfe. Hierunter fallen Wasserschäden, Türöffnungen, Ölspuren, Verkehrsunfälle und Sonstiges. Nur 26% der Einsätze waren Brandalarme. Auch der Nachwuchs ist mit einem Zuwachs von 2 auf jetzt 14 Jugendliche leicht gestiegen, berichtete Christoph Kunz als Verantwortlicher für die Jugendfeuerwehr. Er sprach auch ein Lob an seine Schützlinge aus, denn wenn man sie brauche, sei die Jugend da. Die Ressortleiter wiesen in ihren Berichten darauf hin, dass alle Geräte in einem guten Zustand sind, so Thomas Kirsch als zuständiger Gerätewart. Auch André Cordier konnte in seinem Bericht über die Atemschutzgeräte nur positives vermelden. Nämlich ein Plus von 6 neuen Atemschutzgeräteträgern im Löschbezirk Köllerbach. Besonders hervorgehoben wurde der neue Gerätewagen GW/M. Er löste ein altes Mannschaftstransportfahrzeug ab, das nach 24 Jahren außer Dienst gestellt und an eine Privatperson veräußert werden konnte, so Mark Reck stellvertretend für den Fahrzeugwart Werner Brachmann. Zu Gast war der Bürgermeister der Stadt Püttlingen und Chef der Wehr Martin Speicher, Wehrführer Reimund Folz, vom DRK Franz Dillhöfer und Bernd Blaes für das Ordnungsamt mit seinem Verwaltungsbericht. Der Bürgermeister bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit im letzten Jahr und betonte:“ In diesem Jahr werden wir weiter in die Einsatzbereitschaft investieren. Mit über 700.000 Euro leisten wir eine der größten Investitionen der letzen Jahre in die Feuerwehr. Darin enthalten sind ein neues Drehleiterfahrzeug für den Löschbezirk Püttlingen, ein neues Tragkraftspitzenfahrzeug (TSF-W) für den Löschzug Herchenbach, sowie neue Einsatzuniformen für die gesamte Wehr! Die Verwaltung steht voll und ganz hinter der Wehr und ist stolz auf die gute Arbeit!“. Wehrführer Reimund Folz schlug in seinem Grußwort aber auch kritische Töne an:“ Die Belastungen für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren steigen stetig. Neue Vorschriften, größere Verantwortung und die knappe Freizeit in der heutigen Berufswelt machen es sehr schwierig für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!!“. In seinem Schlusswort bedankte sich Karl Kunz bei Bürgermeister Martin Speicher für die gute Zusammenarbeit und wies auf den Termin für den Tag der offenen Tür hin, der dieses Jahr erstmals nicht am Vatertag stattfindet, sondern am 10. und 11. Mai 2008.

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Am 15.09.2007 um 9:00 Uhr trat die Leistungsspangengruppe "Silber", des Löschbezirks Köllerbach, neben zwei Gold- und einer Bronzegruppe von anderen Wehren in Friedrichsthal an. Nach der theoretischen Prüfung und der Abnahme von Knoten und Stichen im Gerätehaus, die beide fehlerfrei waren, ließ man die Gruppen auf dem Übungsplatz antreten.

Der Bürgermeister vom Friedrichsthal, W. Cornelius, der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, D.Köbling und der Brandinspekteur R.Schwarz begrüßten dort die Gruppen und Wertungsrichter. Man drücke die Freude darüber aus, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren neben ihren sonstigen Tätigkeiten noch die Zeit für das Training aufwenden konnten und wünschte allen teilnehmenden Gruppen viel Erfolg.

Danach erfolgte die Abnahme der praktischen Prüfung, die aus den Teilen "Löschangriff" und "Technische Hilfe" bestand. Der erste Versuch des Löschangriffs verlief zwar fehlerlos, scheiterte jedoch an der vorgegebenen Zeit, welche um etwa 30 Sekunden überschritten wurde. Die Technische Hilfe, bei der ein Verkehrsunfall mit verletzter Person nachgestellt wurde, konnte dagegen innerhalb der Zeit und ebenfalls fehlerfrei durchgeführt werden. Zum Abschluss wiederholte unsere Gruppe noch einmal den Löschangriff der diesmal, trotz eines Fehlers, innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit absolviert wurde. Somit hatten alle an diesem Tag angetretenen Gruppen die ihnen gestellten Aufgaben gemeistert.

Nach Abschluss der Prüfungen wurde, im Gerätehaus, allen Gruppen, durch den Brandinspekteur, das Leistungsabzeichen verliehen. Der Löschbezirk Köllerbach bedankt sich bei der Feuerwehr Friedrichtsthal, allen Helfern und dem Publikum.

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Am Mittwoch den 19.09.2007 ab etwa  10:30 Uhr führte der Löschbezirk Köllerbach an der Grundschule 'Köllerbach' sowie den Kindergärten 'Herz Jesu' und 'St. Martin' je eine Evakuierungsübung mit angeschlossenem Löschangriff durch. Die Evakuierung wurde vom Löschbezirksführer beaufsichtigt. Bei der Angriffsübung wurden der TLF 16/25 und der LF8 eingesetzt.

Nach dem Ende der Übung an der Kyllbergschule konnten die Schülerinnen und Schüler die beiden Fahrzeuge betreten und Fragen an die Mannschaft richten.

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