Dass nicht nur die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Jugendfeuerwehr funktioniert, was bei der Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren anschaulich unter Beweis gestellt wurde, sondern auch bei den Aktiven Feuerwehrangehörigen, zeigte der gemeinsam durchgeführte Truppmann-Lehrgang Teil 1. Da solch ein Lehrgang nur mit einer gewissen Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann und in allen 3 Köllertalkommunen alleine nicht genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kamen, entschloss man sich, den Lehrgang, wie bereits in den Vorjahren, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit durchzuführen. Bereits im März begann für die 27 Feuerwehangehörigen der erste Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, der Truppmann-Lehrgang Teil 1. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen für das Feuerwehrhandwerk gelegt.

In 70 Ausbildungsstunden wurde den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern neben dem theoretischen auch das praktische Rüstzeug für die Feuerwehrarbeit vermittelt. Dabei wurden Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, Verhalten bei Gefahr, Brennen und Löschen, Rechtsgrundlagen, Technische Hilfeleistung und Löscheinsatz behandelt. Daneben absolvierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Erste-Hilfe-Kurs. Abwechselnd fanden die Ausbildungsveranstaltungen bei den beteiligten Feuerwehren statt. Um zu überprüfen, ob alle Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer die im Lehrgang vermittelten Inhalte verstanden haben, stand am Ende der Ausbildung noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Ausbildungsplan. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen den Lehrgang erfolgreich ab und konnten daher aus den Händen von Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz ihre Lehrgangsbescheinigungen entgegennehmen.

Um die Feuerwehrgrundausbildung abzuschließen, steht als nächstes der zweite Teil des Truppmann-Lehrgangs auf dem Plan, der Ende des Jahres durchgeführt wird. Ein besonderer Dank an alle Ausbilder, die sich um die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses kümmern.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Bei Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinshorn besteht für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge ein erhöhtes Risiko, in Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Immer wieder liest man in der Zeitung von Unfällen, an denen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr beteiligt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten Feuerwehrangehörige aus den drei Püttlinger Löschbezirken an 3 Terminen die Möglichkeit, dies an einem Fahrsimulator zu üben.

In Zusammenarbeit des Landesfeuerwehrverbandes und der Unfallkasse des Saarlandes (UKS) konnten so insgesamt 18 Feuerwehrangehörige ein Fahrsimulatortraining in Sankt Wendel besuchen.

Zuerst wurden den Teilnehmern in einem theoretischen Teil die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte nähergebracht und auf die Unfallstatistik bei Sonderrechtsfahrten eingegangen. Danach ging es in die Praxis und die Fahrzeugführer hatten die Möglichkeit, gefahrlos Alarmfahrten am Simulator zu üben. Um das Ganze realitätsnah zu simulieren und die hierbei auftretenden Stress- und Gefahrensituationen bei Einsatzfahrten nachzustellen wurde neben dem Einsatzhorn auch der Einsatzfunk eingespielt. Neben verschiedenen Verkehrssituationen, wie Fahrten im Stadtgebiet, auf Land- und Autobahnen wurden in der Simulation auch verschiedene Wetterbedingungen oder aber auch Nachtfahrten nachgestellt. Im Nachgang wurden die Einsatzfahrten in der Gruppe besprochen und analysiert. Ziel des Simulatortrainings ist es, bei den Einsatzfahrern das Bewusstsein für unübersichtliche Verkehrssituationen zu schärfen, aber auch auf das unberechenbare Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer reagieren zu können. Nach jeweils gut 4 Stunden konnten sich die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auf den Nachhauseweg machen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Am 13. März wurden die Löschbezirke Köllerbach, Püttlingen und Herchenbach gegen 10:05 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand in Filteranlage“ zur Firma Saar-Hartmetall und Werkzeuge GmbH ins Gewerbegebiet Etzenhofen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Abluftanlage sichtbar. Im Rahmen einer ersten Erkundung konnte ein Brand der Filteranlage festgestellt werden, die sich über 3 Etagen erstreckt. In diesem Bereich konnten auch eine starke Verqualmung sowie eine erhöhte Temperatur wahrgenommen werden. Während des Einsatzes wurden insgesamt 18 Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in der Werkshalle eingesetzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich recht schwierig, da in der Abluftanlage diverse Filter eingebaut waren. Diese wurden unter Rücksprache mit den Mitarbeitern der Haustechnik durch die Feuerwehr ausgebaut, um so an die Glutnester zu gelangen. Hierzu wurden auch alle Revisionsschächte der Absauganlage geöffnet. Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um eine Brandausbreitung durch Wärmestrahlung auszuschließen. Um die Sichtverhältnisse für die eingesetzten Einsatzkräfte zu verbessern, wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Im Außenbereich stand die Drehleiter mit dem Wenderohr in Bereitstellung, um im Falle eines Übergriffs sofort mit der Brandbekämpfung beginnen zu können. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten, der außerhalb des Werksgeländes liegt, sichergestellt. Um die unter Atemschutz eingesetzten Einsatzkräfte zu überwachen, wurde eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet.

Da ein mit Metallstaub gefüllter Zyklonabscheider geöffnet werden musste, wurde das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Pulver der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle angefordert. Insgesamt war die Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Daneben waren noch der B-Dienst (Führungsdienst) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, und ein Kommando der Polizeiinspektion Köllertal an der Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Martin Speicher machte sich vor Ort ein Bild von den Einsatzmaßnahmen.

Nach gut 5 Stunden konnte an die Haupteinsatzzentrale „Feuer aus“ gemeldet und die eingesetzten Geräte zurückgebaut werden. Nachdem alles wieder auf den Einsatzfahrzeugen verladen war, konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken. Doch damit war der Einsatz noch lange nicht beendet. Die benutzten Atemschutzgeräte mussten gereinigt und befüllt werden, was sich bis in die Abendstunden hinzog. Weiterhin wurde das benutzte Schlauchmaterial zur Reinigung und Prüfung zur Feuerwehr Völklingen gebracht.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Erstmalig in dieser Form hatte der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen. Zum Beginn der Veranstaltung begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die Themen, die den Feuerwehrangehörigen nähergebracht werden. Das erste Thema der Tagesordnung betraf das Thema „Einsatzabläufe bei der Feuerwehr Püttlingen“. Zuerst informierte Thomas Prinz die Teilnehmer über die bestehende Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Er stellte dar, welche Einheiten bei welchen Einsatzstichworten alarmiert werden und erläuterte die Hintergründe der Kräfteansätze. Denn nicht bei jedem Einsatz sind alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr erforderlich.

Danach gab Ruwen Dumont einen kurzen Überblick über das Fernmeldekonzept insbesondere wurde auf die Einsatzstellenkommunikation beim Zusammenwirken der drei Püttlinger Löschbezirke eingegangen.

Den größten Teil der Fortbildungsveranstaltung nahm der Punkt „Energieversorgung“ ein. Hier brachte Matthias Klein allen Anwesenden das Thema „elektrischer Strom“ näher. Hierbei ging er auf die Themen Aufbau des elektrischen Energieversorgungsnetzes, Sicherheitsmaßnamen wie z. B. Sicherheitsabstände oder auch das Verhalten an Einsatzstellen ein. Auch der Umgang mit Photovoltaik-Anlagen im Einsatzfall wurde den Feuerwehrangehörigen nähergebracht.

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung eine gute Plattform zur Information aller Führungskräfte darstellt. Nach gut 4 Stunden und einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer wieder auf den Nachhauseweg. Auch zukünftig sind weitere Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte auf Stadtebene geplant.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Zur Hauptdienstbesprechung (Jahresrückblick) des Löschbezirks Köllerbach hatte Löschbezirksführer Roland von dem Broch die aktiven Feuerwehrangehörigen, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie die Altersabteilung am 27. Januar 2018 ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen, um über das vergangene Jahr zu berichten.

Neben den Feuerwehrangehörigen konnte Roland von dem Broch Bürgermeister Martin Speicher, den Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste, Bernd Bläs, die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth sowie den Wehrführer Thomas Prinz und seinen Stellvertreter Ruwen Dumont begrüßen.

Zum Jahresende 2017 gehörten dem Löschbezirk Köllerbach 45 aktive Feuerwehrangehörige und jeweils 13 Mitglieder der Jugend- und Alterswehr an. Im Vergleich zum Vorjahr war das abgelaufene Jahr einsatztechnisch gesehen relativ ruhig. Insgesamt musste der Löschbezirk Köllerbach zu 36 Einsätzen (Vorjahr 64) ausrücken. Dabei handelte es sich um 18 Brandeinsätze und 18 technische Hilfeleistungen. Besonders erwähnenswerte Einsätze des vergangenen Jahres waren ein Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Sprenger Straße sowie die nachbarliche Löschhilfe bei einem Wohnungsbrand in Walpershofen.

Insgesamt standen im abgelaufenen Jahr 27 Übungsdienste auf dem Ausbildungsplan, wobei noch weitere Zusatzausbildungen an Samstagen angeboten wurden. Daneben wurden auch mehrere gemeinsame Übungen mit den Löschbezirken Püttlingen und Herchenbach durchgeführt, wie beispielsweise eine gemeinsame Nachtübung, an der auch Mitglieder der Feuerwehr Senftenberg teilnahmen. Aber auch Aus- und Fortbildungsveranstaltungen wurden im vergangenen Jahr besucht. Insgesamt nahmen 54 Feuerwehrangehörige an Lehrgängen und Seminaren teil. Diese fanden auf Stadt- und Regionalverbandsebene oder an der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken statt.

Neben dem feuerwehrtechnischen Dienst waren die Mitglieder des Löschbezirks auch bei Arbeitsdiensten am Feuerwehrgerätehaus tätig. So wurde in der ehemaligen Hausmeisterwohnung eine Umkleide- und Duschmöglichkeit für weibliche Feuerwehrangehörige in Eigenleistung erstellt sowie eine Küche eingebaut. Aber auch Veranstaltungen wie der „Tag der offenen Tür“ oder der Besuch der Partnerfeuerwehr in Senftenberg wurden durchgeführt.

Für die Jugendfeuerwehr waren insgesamt 43 Übungsdienste angesetzt, wobei 90% der Jugendfeuerwehrangehörigen anwesend waren. Dass die engagierte Jugendarbeit eine gute Investition in die Zukunft ist, konnte man auch daran sehen, dass im vergangenen Jahr wieder ein Mitglied in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden konnte. Nach seinem Tätigkeitsbericht bedankte sich Roland von dem Broch bei allen für ihr gezeigtes Engagement und die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr sowie beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung diverser Ausrüstungsgegenstände. Ebenso bedankte er sich bei Bürgermeister Martin Speicher, den Mitarbeitern der Verwaltung und den Mitgliedern des Stadtrates.

Danach berichteten noch die Bereichsleiter (Atemschutz, Funk, Fahrzeuge, Geräte und Jugendfeuerwehr) über die angefallenen Tätigkeiten in ihrem Bereich. Auch Bürgermeister Martin Speicher und Wehrführer Thomas Prinz ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an alle Anwesenden zu richten. Sie bedankten sich ebenfalls für das im vergangenen Jahr Geleistete und wünschten allen eine gesunde Rückkehr aus Übungen und Einsätzen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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