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Löschbezirksführer Karl Kunz gratuliert Wolfgang Peter zur Wahl.

 

Bericht folgt

Großbrand, Unfall und Verletzte

Püttlingen. Herchenbach hat einen schönen Dorfplatz. Dort standen am Samstag Nachmittag: 94 aktive Wehrmänner und -frauen, 35 Jugendfeuerwehrleute, 28 Rotkreuz- und 25 THW-Helfer. In Reih und Glied, um dem Chef der Püttlinger Feuerwehr, Bürgermeister Martin Speicher, Meldung zu erstatten: "Wir sind angetreten zur Jahreshauptübung", lautete sinngemäß die Botschaft.

 

Eingeklemmte Personen

Die Bevölkerung, zahlreiche Kommunalpolitiker sowie Vertreter benachbarter Feuerwehren und anderer Hilfsdienste verteilten sich auf Mauern und Hausbänken, um einen möglichst ungestörten Blick auf das Geschehen zu haben.

Bei ihren Übungen lassen es die Feuerwehren mit ihren Katastrophen-Szenarien gerne ordentlich krachen, so auch diesmal: Die Übung begann mit Martinshörnern und Blaulicht. Einfach ist das nicht, diese schweren Einsatz-Fahrzeuge in dem ganzen Trubel unfallfrei ans Bauernhaus in der Saarlouiser Straße zu bringen. Dieses denkmalgeschützte Anwesen, so das Übungs-Planspiel, "brennt" im Dachgeschoss lichterloh. Rasch breitet sich das Feuer auf die Werkstatt mit Garage, den Stall und das Nachbargebäude aus.

Doch damit noch nicht genug im Katastrophen-Szenario: Anwohner, die selbst das Feuer löschen wollten, sind verletzt worden und befinden sich noch im Gebäude. Atemschutzträger der Feuerwehr befreien sie aus ihrer misslichen Lage. Das ist, mit den schweren Pressluftflaschen auf dem Rücken und der dicken Schutzbekleidung, sogar ohne echtes Feuer Schwerstarbeit.

Gewandt agieren auch die anderen Feuerwehr-Hilfskräfte, die sich, sei es auf dem Boden, in der Einsatzleitung, auf den langen Leitern oder der neuen Drehleiter, rasch und sicher bewegen, so dass der Eindruck entsteht: Die wissen, was sie tun.

Ein - natürlich ebenfalls nur angenommener - schwerer Verkehrsunfall im Herchenbacher Kreuzungs-Bereich kompliziert die Lage. Das Technische Hilfswerk hilft mit schwerem Gerät, baut in Windeseile eine Schlauchbrücke und unterstützt die Rettungsarbeiten, wo es nur kann.

Die DRK-Bereitschaft Köllerbach richtet einen Verbandsplatz in Herchenbacher Garagen ein. Hier werden dringend notwendige Sofort- und Erste-Hilfe-Maßnahmen an den "Verletzten" durchgeführt, Überführungen ins Krankenhaus veranlasst und "aufgeregte Beteiligte" beruhigt.

 

Einsatzgebiet abgeriegelt

Der Polizeiposten Püttlingen sperrt den ganzen Katastrophen-Bereich weiträumig ab und achtet darauf, dass Zuschauer der Jahreshauptübung, unter ihnen viele Kinder, nicht unter die Räder kommen.

"Gut, dass wir unsere Hilfsdienste haben", lautet am Ende das Resümee, das die Beteiligten in der Manöverkritik nach der Übung in der benachbarten Kyllberghalle zum Ausdruck bringen.

 

Saarbrücker Zeitung vom 08.09.2008

 

 

Die Bilder gibt es  in unserem Webalbum.

Püttlingen. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Hauptausschuss der Stadt Püttlingen, eine Einkaufs-Kooperation mit der Stadt Saarbrücken abzuschließen. Dabei geht es um neue Schutzkleidung für die Feuerwehrmänner und -frauen in der Landeshauptstadt und im Köllertal. Diese tragen ihre Schutzkleidung-Kleidung seit nunmehr elf Jahren – im Ernstfall und bei Übungen.

Zwar gelten die modernen Gewebe nicht nur als feuerhemmend, sondern auch als sehr robust. Da sie im Laufe von elf Jahren jedoch häufig Feuer und Rauch, aber auch Wasser, Dampf, Ölen, Fetten und Glasscherben ausgesetzt sind, erscheint eine Ersatz-Beschaffung notwendig.

Die Stadt Püttlingen hat zunächst einmal 40000 Euro in den Haushaltsplan eingestellt, damit zumindest die Atemschutz-Träger neue Jacken und Hosen erhalten können. Ähnliches hat die Stadt Saarbrücken vor, so dass mit der jetzt beschlossenen Kooperation größere Mengen bestellt werden können und somit ein günstigerer Einkaufspreis erzielt werden kann. Der Beschluss des Hauptausschusses, in diesem Sinne zu erfahren, erfolgte einstimmig. et

Saarbrücker Zeitung  Montag 1. September 2008 

TV implodiert ! Junge verliert Fingerglied

 Püttlingen - Ein Junge (13) spielte mit einem alten Fernseher. Der war illegal vor einem Papiercontainer abgestellt worden. Plötzlich implodierte die Bildröhre. An der rechten Hand wurde das vordere Glied des kleinen Fingers abgerissen . Die Polizei sucht Zeugen. Tel:06806/9100

 

Bericht Bild Saarland vom 12.08.2008 

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Feuerwehr wurde zum hilfreichen " Einbrecher "

Köllerbach

Polizei und Feuerwehr haben am gestrigen Dienstagmorgen einer 38- jährigen Mutter aus Köllerbach aus der Klemme geholfen . Sie hatte vor der Haustür versehentlich bei steckendem  Zündschlüssel ihr Auto abgesperrt. Auch der Haustürschlüssel war unerreichbar im Wagen. Das schlimmste: Das elf Monate alte Kleinkind saß noch im Wagen . Auf einen Hilferuf hin drang die Feuerwehr Köllerbach durch ein gekipptes Fenster ins Haus und öffnete die Tür. so dass die Frau mit dem Ersatzschlüssel ins Auto gelangen konnte. Wie es hieß, habe zu keiner Zeit Gefahr für das Baby bestanden.

Bericht aus Saarbrücker Zeitung vom Mittwoch , 23.Juli 2008 

 

 

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