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02.09.2017
15:00 Uhr
Jahreshauptübung »

Zwei Kameraden des Löschbezirks waren am 21.Oktober zu Gast im Kindergarten Herz-Jesu auf dem Rebenberg. In ca. zwei Stunden wurde den Kindern die Schutzausrüstung gezeigt und erklärt, um ihnen die Angst vor der Feuerwehr zu nehmen.

Nachdem der "normale" Einsatzanzug gezeigt wurde, konnten die Kinder sich auch mal den Hitzeschutzanzug anziehen und durch das goldene Visier schauen.

Hierbei stellten sie erstaunt fest, dass man von innen alles sieht.

Nachdem über Rauchmelder und Notruf gesprochen wurde und auch ein Notruf mit der Notrufdemoanlage abgesetzt wurde, gab es Feueralarm mit der Handsirene des Kindergartens. Die Kinder stellten sich auf und verliesen durch den Notausgang das Gebäude. Anschließend suchten die Kinder alle Notausgänge im Kindergarten. Schnell wurden auch die Feuerlöscher im Flur gefunden.

Die Kinder wollen der Feuerwehr Bilder malen, um sich für den Besuch im Kindergarten zu bedanken.

Die Feuerwehr hat die Kinder eingeladen, das Gerätehaus im nächsten Jahr zu besuchen, bevor sie zur Schule gehen.

Am Mittwoch de 1.10.2008 fand im Kindergarten Herz- Jesu die jährliche Räumungsübung statt . Nachdem die Übung bereits an der Grundschule am Kylberg stattgefunden hatte ,wurde der TLF 16 und der LF8 zu einem angenommenen Brand mit Menschenrettung in die Weinbergstraße gerufen .Nachdem Betreuerinnen die Kinder aus dem Kindergarten geführt hatten , wurde auf dem Sammelplatz die Vollständigkeit überprüft . Da ein angenommenes Kind fehlte ging ein Trupp unter PA zur Personensuche in das Gebäüde vor und es wurden Löschmaßnahmen mit einem C-Rohr vorgenommen . Die Besatzung des LF8 entrauchte mit dem Hochdrucklüfter das Gebäude . Nach der Übung konnten die Kinder sich die Fahrzeuge anschauen und ihnen wurden die Geräte erklärt .

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Löschbezirksführer Karl Kunz gratuliert Wolfgang Peter zur Wahl.

 

Bericht folgt

Großbrand, Unfall und Verletzte

Püttlingen. Herchenbach hat einen schönen Dorfplatz. Dort standen am Samstag Nachmittag: 94 aktive Wehrmänner und -frauen, 35 Jugendfeuerwehrleute, 28 Rotkreuz- und 25 THW-Helfer. In Reih und Glied, um dem Chef der Püttlinger Feuerwehr, Bürgermeister Martin Speicher, Meldung zu erstatten: "Wir sind angetreten zur Jahreshauptübung", lautete sinngemäß die Botschaft.

 

Eingeklemmte Personen

Die Bevölkerung, zahlreiche Kommunalpolitiker sowie Vertreter benachbarter Feuerwehren und anderer Hilfsdienste verteilten sich auf Mauern und Hausbänken, um einen möglichst ungestörten Blick auf das Geschehen zu haben.

Bei ihren Übungen lassen es die Feuerwehren mit ihren Katastrophen-Szenarien gerne ordentlich krachen, so auch diesmal: Die Übung begann mit Martinshörnern und Blaulicht. Einfach ist das nicht, diese schweren Einsatz-Fahrzeuge in dem ganzen Trubel unfallfrei ans Bauernhaus in der Saarlouiser Straße zu bringen. Dieses denkmalgeschützte Anwesen, so das Übungs-Planspiel, "brennt" im Dachgeschoss lichterloh. Rasch breitet sich das Feuer auf die Werkstatt mit Garage, den Stall und das Nachbargebäude aus.

Doch damit noch nicht genug im Katastrophen-Szenario: Anwohner, die selbst das Feuer löschen wollten, sind verletzt worden und befinden sich noch im Gebäude. Atemschutzträger der Feuerwehr befreien sie aus ihrer misslichen Lage. Das ist, mit den schweren Pressluftflaschen auf dem Rücken und der dicken Schutzbekleidung, sogar ohne echtes Feuer Schwerstarbeit.

Gewandt agieren auch die anderen Feuerwehr-Hilfskräfte, die sich, sei es auf dem Boden, in der Einsatzleitung, auf den langen Leitern oder der neuen Drehleiter, rasch und sicher bewegen, so dass der Eindruck entsteht: Die wissen, was sie tun.

Ein - natürlich ebenfalls nur angenommener - schwerer Verkehrsunfall im Herchenbacher Kreuzungs-Bereich kompliziert die Lage. Das Technische Hilfswerk hilft mit schwerem Gerät, baut in Windeseile eine Schlauchbrücke und unterstützt die Rettungsarbeiten, wo es nur kann.

Die DRK-Bereitschaft Köllerbach richtet einen Verbandsplatz in Herchenbacher Garagen ein. Hier werden dringend notwendige Sofort- und Erste-Hilfe-Maßnahmen an den "Verletzten" durchgeführt, Überführungen ins Krankenhaus veranlasst und "aufgeregte Beteiligte" beruhigt.

 

Einsatzgebiet abgeriegelt

Der Polizeiposten Püttlingen sperrt den ganzen Katastrophen-Bereich weiträumig ab und achtet darauf, dass Zuschauer der Jahreshauptübung, unter ihnen viele Kinder, nicht unter die Räder kommen.

"Gut, dass wir unsere Hilfsdienste haben", lautet am Ende das Resümee, das die Beteiligten in der Manöverkritik nach der Übung in der benachbarten Kyllberghalle zum Ausdruck bringen.

 

Saarbrücker Zeitung vom 08.09.2008

 

 

Die Bilder gibt es  in unserem Webalbum.

Püttlingen. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Hauptausschuss der Stadt Püttlingen, eine Einkaufs-Kooperation mit der Stadt Saarbrücken abzuschließen. Dabei geht es um neue Schutzkleidung für die Feuerwehrmänner und -frauen in der Landeshauptstadt und im Köllertal. Diese tragen ihre Schutzkleidung-Kleidung seit nunmehr elf Jahren – im Ernstfall und bei Übungen.

Zwar gelten die modernen Gewebe nicht nur als feuerhemmend, sondern auch als sehr robust. Da sie im Laufe von elf Jahren jedoch häufig Feuer und Rauch, aber auch Wasser, Dampf, Ölen, Fetten und Glasscherben ausgesetzt sind, erscheint eine Ersatz-Beschaffung notwendig.

Die Stadt Püttlingen hat zunächst einmal 40000 Euro in den Haushaltsplan eingestellt, damit zumindest die Atemschutz-Träger neue Jacken und Hosen erhalten können. Ähnliches hat die Stadt Saarbrücken vor, so dass mit der jetzt beschlossenen Kooperation größere Mengen bestellt werden können und somit ein günstigerer Einkaufspreis erzielt werden kann. Der Beschluss des Hauptausschusses, in diesem Sinne zu erfahren, erfolgte einstimmig. et

Saarbrücker Zeitung  Montag 1. September 2008 

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