So viele Einsätze wie noch nie

Köllerbach. Die Freiwillige Feuerwehr im Löschbezirk Köllerbach der Stadt Püttlingen blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2009 zurück. Dies bilanzierte Löschbezirksführer Karl Kunz in der Hauptdienst-Besprechung im Gerätehaus Sellerbach.

In Gegenwart des Chefs der Wehr, dem Püttlinger Bürgermeister Martin Speicher, zahlreichen Angehörigen der aktiven Wehr, der Alters- und Jugendabteilung sowie des Sachbearbeiters "Feuerwehrwesen" der Stadt Püttlingen berichtete Kunz von insgesamt 51 Einsätzen im zu Ende gegangenen Jahr. Kunz, der auf eine lange Dienstzeit in der FFW zurückblickt: "Ich kann mich nicht an eine ähnlich hohe Zahl an Einsätzen erinnern."

Der Löschbezirk Köllerbach habe im vergangenen Jahr sage und schreibe 8378 Stunden Arbeitsdienst geleistet, das waren durchschnittlich 161 Stunden pro Woche.

Nach der Trennung vom Löschzug Herchenbach, der nun eigenständiger Löschbezirk ist, bestehe die Köllerbacher Feuerwehr, so Kunz, aus 39 Aktiven plus den Angehörigen der Jugend- und Altersabteilung.

Nach den Berichten der Ressortleiter über Fahrzeuge, Atemschutz, Geräte, Funk und Jugendwehr folgte in der Hauptdienstbesprechung der Kassenbericht. Als neuer Kassenprüfer wurde Nico Braun und als Schriftführer Marc Reinert wieder gewählt. Im Anschluss bedankte sich Püttlingens Wehrführer Wolfgang Peter für die geleistete Arbeit.

Bürgermeister Martin Speicher sprach die schwierige finanzielle Lage der Stadt an, die aber gleichwohl alles unternehmen werde, die Wehr weiter zu unterstützen. Schließlich gab Löschbezirksführer Kunz noch eine Vorschau auf das Jahr 2010 ab und bedankte sich abschließend beim Förderverein der Feuerwehr für die große Unterstützung. et

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  Ehrungen der Feuerwehr 2010

Püttlingen. "Püttlingen ist für mich einer der wichtigsten Feuerwehrstandorte im Regionalverband." Dies bestätigte am Dienstagabend in Uhrmachers Haus Paul Borgard, Beigeordneter des Regionalverbandes Saarbrücken und Chef der Aufsichtsbehörde für Brand- und Zivilschutz der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Püttlingen.

Beinahe wortgleich unterstrich Reiner Schwarz, Brandinspektor ebenfalls im Regionalverband, diese Einschätzung. Sowohl Borgard als auch Schwarz machten ihr Urteil von der hervorragenden Ausstattung der Püttlinger Wehrleute abhängig, die in den vergangenen Jahren zwei neue Fahrzeuge erhalten haben. Schwarz: "Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren noch ein neues Katastrophen-Fahrzeug nach Püttlingen kommt."

Bei allem Licht sahen die Festredner auch Schatten. So bereite die Einführung des Digitalfunkes im Feuerwehrwesen technische Probleme, glaubt Beigeordneter Borgard, der wie Brandinspektor Schwarz auch mit der angestrebten Lösung in Sachen "Rettungsleitstelle" (ein überregionales Projekt) nicht zufrieden schien.

Größte Sorgen bereitet dem Chef der Brandschutzbehörde auch die Nachwuchsarbeit. Hierzu sagte Borgard unter anderem: "Die Freiwilligen Feuerwehren sollten sich bereits in den Kindertagesstätten um den Nachwuchs bemühen. Außerdem brauchen wir angesichts der demografischen Entwicklung mehr Frauen und auch unsere ausländischen Mitbürger in den Wehren."

Püttlingens Bürgermeister Martin Speicher, der auch Chef der FFW ist, strich deren Engagement hervor: "Was wären wir in der Stadt ohne die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Vereine und besonders der Hilfsorganisationen?" Danach wurden von den Genannten und vom heutigen Wehrführer der Püttlinger FFW, Hauptbrandmeister Wolfgang Peter, folgende Feuerwehrleute für ihre besonderen Verdienste um den Brandschutz ausgezeichnet: Löschmeister Martin Buchheit für 20-jährige Dienstzeit, Brandmeister Stefan Diehl für die Vollendung einer 25-jährigen Dienstzeit, Hauptfeuerwehrmann Günter Pohl (35 Jahre Mitgliedschaft), Oberbrandmeister Ludwig Altmeyer, Brandmeister Richard Folz und Hauptfeuerwehrmann Karl-Heinz Gehl (60 Jahre Mitgliedschaft). Darüber hinaus wurden der bereits erwähnte Hauptfeuerwehrmann Pohl und der ehemalige Püttlinger Wehrführer Hauptbrandmeister Reimund Folz in die Altersabteilung versetzt.

 

 

 

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Beitrag vom: 22.01.2010, 00:15 Sz  Walter Faas


Köllertal

Riesige Ölspur verursacht Unfall in Köllerbach

 

Köllerbach. Wegen einer Ölspur kam es am vergangenen Freitag gegen 17.50 Uhr in Köllerbach zu einem Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines Opel Corsa Saarlouis befuhr die stark abschüssige Sommerbergstraße in Richtung Ortsmitte. In Höhe der Einmündung Püttlinger Straße schlitterte sie auf dem rutschigen Untergrund in einer Linkskurve geradeaus und stieß mit einem entgegenkommenden BMW zusammen. Verletzt wurde niemand, aber am Corsa entstand nach Polizeiangaben etwa 1500 Euro Schaden, am BMW 2500 Euro.

Auslöser der Ölspur war laut Mitteilung der Polizei der Fahrer einer Kehrmaschine, der wegen eines unbemerkten Leitungsdefekts an der Einspritzpumpe eine große Menge Dieselkraftstoff verlor. Vermischt mit dem Regen auf der Fahrbahn entstand so ein rutschiger Ölfilm. Die Dieselspur zog sich vom Ortseingang der Sprenger Straße bis zur Ortsmitte Köllerbach, durch die Hauptstraße, dann durch die Engelfanger Straße und die Sommerbergstraße bis zur Bergehalde Püttlingen und von dort in das Industriegebiet Viktoria, Straße Am Viktoriaschacht.

Die freiwilligen Feuerwehren von Köllerbach und Püttlingen waren bis 19.20 Uhr im Einsatz, um die Ölspur zu binden. hei

 Saarbrücker Zeitung Beitrag vom: 07.09.2009, 00:13

 

 

 

Am Freitag traf sich die Feuerwehr mit einem Service-Techniker einer Aufzugsfirma in der Seniorenresidenz im Burgwinkel in Köllerbach. Hier bekamen die Feuerwehrleute erklärt, was zu tun ist, wenn der Aufzug stehen bleibt und warum ein Aufzug eigentlich nicht abstürzen kann.

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Am Samstag ging bei der Feuerwehr Püttlingen der Lehrgang Truppmann Teil 2 zu Ende. Nach einer schriftlichen Prüfung sind nun 4 weibliche und 16 männlich Feuerwehrangehörige ausgebildete Truppmänner/-frauen.

In einem 80-stündigem Lehrgang, der Dienstags und Samstags in Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach stattfand standen Löscheinsatz, Retten, Technische Hilfe, Rechtsgrundlagen und vieles mehr auf dem Stundenplan.

Nun können die Wehrleute auch weiterführende Lehrgänge auf Regionalverbandsebene besuchen und sich somit zum Truppführer und zum Maschinisten ausbilden zu lassen. Ein Atemschutzgeräteträgerlehrgang steht in der nächsten Zeit noch an. Auch auf Landesebene kann nun der Lehrgang Technische Hilfeleistung an der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken besucht werden.

Dieser Lehrgang zeigt wieder einmal, was man alles können muss, um bei der Feuerwehr sein Handwerk zu beherrschen.

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