Köllertal

Riesige Ölspur verursacht Unfall in Köllerbach

 

Köllerbach. Wegen einer Ölspur kam es am vergangenen Freitag gegen 17.50 Uhr in Köllerbach zu einem Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines Opel Corsa Saarlouis befuhr die stark abschüssige Sommerbergstraße in Richtung Ortsmitte. In Höhe der Einmündung Püttlinger Straße schlitterte sie auf dem rutschigen Untergrund in einer Linkskurve geradeaus und stieß mit einem entgegenkommenden BMW zusammen. Verletzt wurde niemand, aber am Corsa entstand nach Polizeiangaben etwa 1500 Euro Schaden, am BMW 2500 Euro.

Auslöser der Ölspur war laut Mitteilung der Polizei der Fahrer einer Kehrmaschine, der wegen eines unbemerkten Leitungsdefekts an der Einspritzpumpe eine große Menge Dieselkraftstoff verlor. Vermischt mit dem Regen auf der Fahrbahn entstand so ein rutschiger Ölfilm. Die Dieselspur zog sich vom Ortseingang der Sprenger Straße bis zur Ortsmitte Köllerbach, durch die Hauptstraße, dann durch die Engelfanger Straße und die Sommerbergstraße bis zur Bergehalde Püttlingen und von dort in das Industriegebiet Viktoria, Straße Am Viktoriaschacht.

Die freiwilligen Feuerwehren von Köllerbach und Püttlingen waren bis 19.20 Uhr im Einsatz, um die Ölspur zu binden. hei

 Saarbrücker Zeitung Beitrag vom: 07.09.2009, 00:13

 

 

 

Am Freitag traf sich die Feuerwehr mit einem Service-Techniker einer Aufzugsfirma in der Seniorenresidenz im Burgwinkel in Köllerbach. Hier bekamen die Feuerwehrleute erklärt, was zu tun ist, wenn der Aufzug stehen bleibt und warum ein Aufzug eigentlich nicht abstürzen kann.

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Am Samstag ging bei der Feuerwehr Püttlingen der Lehrgang Truppmann Teil 2 zu Ende. Nach einer schriftlichen Prüfung sind nun 4 weibliche und 16 männlich Feuerwehrangehörige ausgebildete Truppmänner/-frauen.

In einem 80-stündigem Lehrgang, der Dienstags und Samstags in Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach stattfand standen Löscheinsatz, Retten, Technische Hilfe, Rechtsgrundlagen und vieles mehr auf dem Stundenplan.

Nun können die Wehrleute auch weiterführende Lehrgänge auf Regionalverbandsebene besuchen und sich somit zum Truppführer und zum Maschinisten ausbilden zu lassen. Ein Atemschutzgeräteträgerlehrgang steht in der nächsten Zeit noch an. Auch auf Landesebene kann nun der Lehrgang Technische Hilfeleistung an der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken besucht werden.

Dieser Lehrgang zeigt wieder einmal, was man alles können muss, um bei der Feuerwehr sein Handwerk zu beherrschen.

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12 Teilnehmer aus den Löschbezirken Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach nahmen an zwei Samstagen im Rahmen ihrer Ausbildung an einem Motorsägenlehrgang beim Städtischem Forstamt Völklingen teil . Die Theoretischen Grundlagen setzten sich aus einer Einweisung im Umgang mit Motorsägen sowie aus den notwendigen Unfallverhütungsvorschriften zusammen . In der Praktischen Einweisung folgten Übungen am liegenden Holz.

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Wehren üben künftig mit Puppe Randy

Feuerwehrverband kauft zehn lebensechte Dummys für 10 000 Euro

Der Feuerwehrverband im Regionalverband hat zehn Übungspuppen namens Randy gekauft und an die freiwilligen Feuerwehren verteilt. Damit lässt sich die Rettung von Personen in verrauchten Gebäuden besser proben.



 

sb-sb-puppe-ffw2.JPG_6195    Ralph Haag (hinter der Puppe), Vorsitzender des Feuerwehrverbandes im Regionalverband, übergab in der Feuerwache Dudweiler Übungspuppen an die Retter. Der Dummy mit dem Namen Randy ist 1,75 Meter groß, 70 Kilo schwer und vor allem lebensecht.Foto: ll




Regionalverband. "Mann, ist der so schwer. Und vor allem hilft er kein bisschen mit." Feuerwehrmann Christian Montada muss schmunzeln, als er versucht, die neue Übungspuppe der Dudweiler Feuerwehr hochzuheben. Mit der richtigen Technik schafft er es schließlich doch.

Der Dummy mit dem Namen Randy ist 1,75 Meter groß, 70 Kilo schwer und vor allem "lebensecht", wie Ralph Haag, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, betont. Zehn dieser Puppen hat der Verband angeschafft. Kosten für die Rettungspuppen: 10 000 Euro. Nach Angaben von Haag kommen noch weitere vier Randys. Alle freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband, außer der Quierschieder - sie ist nicht Mitglied im Feuerwehrverband - werden damit ausgestattet.

 

Die Saarbrücker Wehr erhält vier, die Wehren in Völklingen und Püttlingen bekommen je zwei der neuen Rettungspuppen. Zu den anderen sechs Wehren kommt jeweils eine. Das Modell Randy besteht aus einem starken Stahlrahmen, über den eine extrem robuste Kunststoffhaut gegossen ist. Spezielle Füllungen geben dem Modell das passende Gewicht und vermitteln mit der Elastizität des Kunststoffs und den beweglichen Gelenken ein realistisches Gefühl im Einsatz.

Mit dieser neuen Puppe könnten beispielsweise auch Rettungen aus mehr als sechs Meter Höhe realistisch trainiert werden, erläuterte Ralph Haag. Auch könne man die Suche nach und Rettung von Personen in verrauchten Gebäuden jetzt viel besser üben. Begeistert von den neuen Dummys zeigte sich Regionalverbands-Brandinspekteur Reiner Schwarz. "Das ist eine wirklich sinnvolle Anschaffung", sagte Schwarz. Dank Übungen mit den realitätsnahen Puppen gebe es später im Einsatz bei der Rettung von Menschen keine große Überraschungen für die Helfer.

Der Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken wurde 1994 in Bischmisheim gegründet. Unter anderem organisiert er Fahrsicherheitstraining und Vorträge für die Wehrleute, unterstützt die Jugendfeuerwehren und kümmert sich um die Pflege der Kameradschaft in den Alterswehren. Seit November 2007 steht Ralph Haag aus Dudweiler an der Spitze des Verbandes. "Die Übungspuppe ist eine wirklich sinnvolle Anschaffung."

Regionalverbands-

Brandinspekteur Reiner Schwarz

 

 

 

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