Am Mittwoch kurz nach 11 Uhr, wurden die Meldeempfänger aller drei Püttlinger Löschbezirke mit der Meldung „Brand 2.Alarm Püttlingen Vogesenweg – eine Person in der Wohnung“ ausgelöst.

Schnell ist die Wehr mit 25 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort, wo eine Rauchentwicklung aus einem Fenster im Kellergeschoss eines zweistöckigen Hauses festzustellen ist. Weiterhin befinden sich mehrere Personen auf der Straße. Eine erste Befragung ergibt, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden und eigene Löschversuche mit einem Gartenschlauch wegen der Rauchentwicklung abgebrochen werden mussten.

Während sich ein Trupp zur Brandbekämpfung in die Kellerwohnung begibt, durchsucht ein weiterer Trupp die anderen drei Wohnungen, wobei bestätigt werden kann, dass sich niemand mehr in dem Anwesen befindet. Das Feuer kann schnell gelöscht werden, nach einer Nachschau mittels Wärmebildkamera und Lüftungsmaßnahmen, kann die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Die Brandwohnung bleibt unbewohnbar, alle anderen Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Eine Hausbewohnerin, die dem Wohnungsinhaber der Brandwohnung zu Hilfe eilte, musste wie der Wohnungsinhaber auch, wegen einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Weitere Fotos:

Bericht und Fotos: Rafael Mailänder, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken

Weitere Bilder und Informationen finden Sie auf der Facebookseite der Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken.

Auch in diesem Jahr fand ein auf Regionalverbandsebene durchgeführter Lehrgang „Maschinisten“ statt, bei dem insgesamt 15 Feuerwehrangehörige ausgebildet wurden. An diesem Lehrgang nahmen nicht nur Mitglieder der Feuerwehr Püttlingen, sondern auch aus den Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg teil.

Die Ausbildung zum Maschinisten wurde an insgesamt 4 Samstagen durchgeführt, um alle Lehrgangsteilnehmer auf ihre neue Funktion in der Feuerwehr vorzubereiten. Im theoretischen Teil der Ausbildung wurden Themen wie Unfallverhütungs- und Feuerwehrdienstvorschriften behandelt. Da man als Maschinist der Fahrer des Einsatzfahrzeugs ist, wurde aber auch das Thema Verhalten im Straßenverkehr behandelt. Im praktischen Teil wurde neben Knoten und Stiche der praktische Umgang mit der im Fahrzeug festeingebauten Pumpe, den tragbaren Pumpen und den weiteren kraftbetriebene Geräten geübt. Auch die Themen Wasserförderung, Pumpenbetriebsprüfungen sowie Pflege und Wartung der Geräte wurde behandelt. All dies müssen die Teilnehmer erlernen, um die Geräte im Übungs- und Einsatzfall sicher bedienen zu können. Am Ende der Ausbildung stand für alle Lehrgangsteilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Programm. Die Lehrgangsleiter konnten nach Auswertung der Fragebögen allen Teilnehmern ihre Lehrgangsbescheinigung aushändigen.

Im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen wurden in einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang 18 Feuerwehrangehörige zu Sprechfunkern ausgebildet. An dem Lehrgang nahmen neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen auch Mitglieder der Feuerwehren aus Heusweiler, Großrosseln, Friedrichsthal und Völklingen teil. An zwei Samstagen wurden den Lehrgangsteilnehmern die Aufgaben eines Sprechfunkers in der Feuerwehr vermittelt. Der Funksachbearbeiter im Regionalverband Saarbrücken, Wolfgang Bauer, wurde hierbei von Tim Heckmann unterstützt.

Im theoretischen Teil wurden den Lehrgangsteilnehmern Rechtsgrundlagen, die Organisation im Sprechfunk bei der Feuerwehr, Geräte- und Funktechnik sowie Kartenkunde nähergebracht. Aber auch der praktische Umgang mit den Funkgeräten wurde im Rahmen mehrerer Funkübungen trainiert. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte 14 Lehrgangsteilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung ausgehändigt werden.

 Die neuen Sprechfunker. Foto: Feuerwehr Püttlingen

Christbaumbrand: So lässt er sich verhindern

Was wäre Weihnachten ohne Adventskranz und Weihnachtsbaum, festlich mit Christbaumkugeln,  Lametta und Kerzen geschmückt. Doch der schöne Kerzenschein hat auch seine Schattenseiten: Denn jedes Jahr steigt zur Adventszeit die Zahl der Wohnungsbrände steil an. Die Schäden gehen in die Millionen. TÜV Rheinland gibt Tipps, wie man das Brandrisiko minimiert.

Tipps zum Umgang mit Wachskerzen

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Für den Weihnachtsbaum grundsätzlich Kerzenhalter aus Metall mit einer Wachsauffangschale nutzen.
  • Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen oder Christbaumschmuck anbringen.
  • Keine Kerzen auf trockenen Kränzen und Bäumen anzünden. Den Baum deshalb bis zum Fest im Freien aufbewahren und den Stamm feucht halten.
  • Kerzen von oben nach unten anzünden und in umgekehrter Reihenfolge wieder löschen. So gelangt die Kleidung nicht in die Flammen.
  • Kerzen nicht ganz herunterbrennen lassen.
  • Kleine Kinder und Haustiere nie unbeaufsichtigt in Räumen lassen, in denen Kerzen brennen.

Tipps zum Umgang mit Lichterketten

Nicht nur brennende Kerzen, auch Lichterketten können Tannengestecke und Christbaum in Brand setzen. Deswegen:

  • Glühlampen nicht zu nah an leicht brennbare Gegenstände wie Strohsterne oder Papierdekoration klemmen. Denn fallen mehrere Glühbirnen aus, erhitzen sich die restlichen teils so stark, dass sich daran trockene Zweige oder Papier entzünden können.
  • Lämpchen regelmäßig kontrollieren und defekte Birnen austauschen. Dabei allerdings auf die richtige Wattstärke achten. Stärkere Lampen ziehen zu viel Energie, so dass sich die dünnen Stromkabel überhitzen und möglicherweise Schwelbrände auslösen.
  • Die gesamte Kette ausmustern, wenn es nicht möglich ist, die Lämpchen auszutauschen.
  • Beschädigte Kabel nicht flicken oder abkleben.
  • Weihnachtsbeleuchtung grundsätzlich vor dem Verlassen des Hauses oder vor dem Zubettgehen ausschalten.
  • Beim Kauf auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten – denn nur von unabhängigen Instituten geprüfte Ware ist sicher.

Auf Brände vorbereitet sein

Trotz aller Vorsicht kann es durch Zufälle oder Missgeschicke vorkommen, dass Adventskranz oder Christbaum Feuer fangen. Daher sollte grundsätzlich ein Feuerlöscher oder zumindest ein Eimer Wasser griffbereit stehen. Kleine Brände können auch mit einer Decke aus feuerfestem Material gelöscht werden .Denn wenn es brennt   Feuerwehr rufen   tel:112

 

Quelle TÜV Rheinland

Jugendliche legen Feuer

Anwohnerin alarmiert die Feuerwehr.

Köllerbach. Mehrere Jugendliche haben am späten Dienstagabend (03.08.2010) gegen 22.15 in der Köllerbacher Martinstraße, Höhe Pfarrer Rug Platz, Stroh und Papier angezündet. Wegen des starken Rauchs alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr. Diese löschten das Feuer schnell.


Laut Polizei waren die Jugendlichen beim Eintreffen der Wehren bereits geflüchtet. Ob Schaden an den Parkbänken entstanden ist, muss noch festgestellt werden.

Beitrag Saarbrücker Zeitung vom: 04.08.2010, 14:24
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