Im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen wurden in einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang 18 Feuerwehrangehörige zu Sprechfunkern ausgebildet. An dem Lehrgang nahmen neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen auch Mitglieder der Feuerwehren aus Heusweiler, Großrosseln, Friedrichsthal und Völklingen teil. An zwei Samstagen wurden den Lehrgangsteilnehmern die Aufgaben eines Sprechfunkers in der Feuerwehr vermittelt. Der Funksachbearbeiter im Regionalverband Saarbrücken, Wolfgang Bauer, wurde hierbei von Tim Heckmann unterstützt.

Im theoretischen Teil wurden den Lehrgangsteilnehmern Rechtsgrundlagen, die Organisation im Sprechfunk bei der Feuerwehr, Geräte- und Funktechnik sowie Kartenkunde nähergebracht. Aber auch der praktische Umgang mit den Funkgeräten wurde im Rahmen mehrerer Funkübungen trainiert. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte 14 Lehrgangsteilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung ausgehändigt werden.

 Die neuen Sprechfunker. Foto: Feuerwehr Püttlingen

Christbaumbrand: So lässt er sich verhindern

Was wäre Weihnachten ohne Adventskranz und Weihnachtsbaum, festlich mit Christbaumkugeln,  Lametta und Kerzen geschmückt. Doch der schöne Kerzenschein hat auch seine Schattenseiten: Denn jedes Jahr steigt zur Adventszeit die Zahl der Wohnungsbrände steil an. Die Schäden gehen in die Millionen. TÜV Rheinland gibt Tipps, wie man das Brandrisiko minimiert.

Tipps zum Umgang mit Wachskerzen

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Für den Weihnachtsbaum grundsätzlich Kerzenhalter aus Metall mit einer Wachsauffangschale nutzen.
  • Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen oder Christbaumschmuck anbringen.
  • Keine Kerzen auf trockenen Kränzen und Bäumen anzünden. Den Baum deshalb bis zum Fest im Freien aufbewahren und den Stamm feucht halten.
  • Kerzen von oben nach unten anzünden und in umgekehrter Reihenfolge wieder löschen. So gelangt die Kleidung nicht in die Flammen.
  • Kerzen nicht ganz herunterbrennen lassen.
  • Kleine Kinder und Haustiere nie unbeaufsichtigt in Räumen lassen, in denen Kerzen brennen.

Tipps zum Umgang mit Lichterketten

Nicht nur brennende Kerzen, auch Lichterketten können Tannengestecke und Christbaum in Brand setzen. Deswegen:

  • Glühlampen nicht zu nah an leicht brennbare Gegenstände wie Strohsterne oder Papierdekoration klemmen. Denn fallen mehrere Glühbirnen aus, erhitzen sich die restlichen teils so stark, dass sich daran trockene Zweige oder Papier entzünden können.
  • Lämpchen regelmäßig kontrollieren und defekte Birnen austauschen. Dabei allerdings auf die richtige Wattstärke achten. Stärkere Lampen ziehen zu viel Energie, so dass sich die dünnen Stromkabel überhitzen und möglicherweise Schwelbrände auslösen.
  • Die gesamte Kette ausmustern, wenn es nicht möglich ist, die Lämpchen auszutauschen.
  • Beschädigte Kabel nicht flicken oder abkleben.
  • Weihnachtsbeleuchtung grundsätzlich vor dem Verlassen des Hauses oder vor dem Zubettgehen ausschalten.
  • Beim Kauf auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten – denn nur von unabhängigen Instituten geprüfte Ware ist sicher.

Auf Brände vorbereitet sein

Trotz aller Vorsicht kann es durch Zufälle oder Missgeschicke vorkommen, dass Adventskranz oder Christbaum Feuer fangen. Daher sollte grundsätzlich ein Feuerlöscher oder zumindest ein Eimer Wasser griffbereit stehen. Kleine Brände können auch mit einer Decke aus feuerfestem Material gelöscht werden .Denn wenn es brennt   Feuerwehr rufen   tel:112

 

Quelle TÜV Rheinland

Jugendliche legen Feuer

Anwohnerin alarmiert die Feuerwehr.

Köllerbach. Mehrere Jugendliche haben am späten Dienstagabend (03.08.2010) gegen 22.15 in der Köllerbacher Martinstraße, Höhe Pfarrer Rug Platz, Stroh und Papier angezündet. Wegen des starken Rauchs alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr. Diese löschten das Feuer schnell.


Laut Polizei waren die Jugendlichen beim Eintreffen der Wehren bereits geflüchtet. Ob Schaden an den Parkbänken entstanden ist, muss noch festgestellt werden.

Beitrag Saarbrücker Zeitung vom: 04.08.2010, 14:24

Stundenlanger Kampf gegen das Öl

Aus einem Püttlinger Tank flossen mehrere hundert Liter Heizöl aus - Großeinsatz

Zwischen 200 und 500 Liter Heizöl sind in der Nacht zum Donnerstag aus einem defekten Tank in die Köllertaler Kanalisation geflossen. Das Landesamt für Umweltschutz hat sofort Alarm ausgelöst.

Püttlingen. Gegen 20 Uhr wurde der leckende Heizöltank in der Kyllbergstraße entdeckt: „Der Tank stand in einer Garage, das Öl schoss bis an die Decke und lief dann in die Kanalisation“, berichtet der Püttlinger Wehrführer Wolfgang Peter. Geschätzte 200 bis 500 Liter liefen so ins Abwassersystem - sofort wurde Umweltalarm ausgelöst, das Landesamt für Umweltschutz verständigt. Nach dessen Anweisung wurde Ölbindemittel eingesetzt, die Kanalisation durchgespült.

Gegen 21.30 Uhr kontrollierte dann ein Mitarbeiter des Entsorgungsverbands Saar eine neu gebaute Abwasseranlage neben der Burgruine am Köllerbach. „Der Mann entdeckte, dass sich das Heizöl in einem Becken des Bauwerks gesammelt hatte und rief sofort die Feuerwehr“, so Bürgermeister Martin Speicher, der seinen Urlaub unterbrach, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen.

„Wir waren gerade von der Kyllbergstraße abgerückt und im Gerätehaus eingetroffen, als wir wieder rausgeschickt wurden“, erklärt der Köllerbacher Löschbezirksführer Karl Kunz. Vor Ort wurde aber schnell klar, dass die Püttlinger Wehr diese Aufgabe nicht alleine meistern können werde. Darum zog man Experten der Berufsfeuerwehr Saarbrücken hinzu. Die rückten mit einem so genannten Rüstwagen Gefahrgut an, der speziell für solche Einsätze ausgestattet ist.

Umweltkatastrophe abgewendet
„Wir müssen uns beeilen, denn es haben sich weitere Regenfälle angekündigt. Wenn zu viel Regenwasser in die Kanalisation gerät, könnte das Rückhaltebecken mit dem Öl überlaufen und in den Köllerbach abfließen“, erklärte Ingo Wagenknecht von der Berufsfeuerwehr. Zusammen mit den Köllerbacher Kollegen wurde das Öl-Abwasser-Gemisch abgepumpt. In dem Spezialfahrzeug wurde das Öl dann vom Wasser getrennt und abgefangen. „Das übrige Wasser leiten wir zur Sicherheit noch einmal in das Abwasserbauwerk des Entsorgungsverbands ein, denn dort gibt es einen Ölabscheider, der Ölreste im bereits gefilterten Wasser abfangen könnte“, so Wagenknecht.

Nach mehreren Stunden Einsatz war das Wasser dann gereinigt und eine Umweltkatastrophe konnte verhindert werden. „Mehrere hundert Liter Öl wie in diesem Fall sind kein Pappenstiel“, sagte Wehrführer Peter. „Die wären früher einfach in den Bach und ins Grundwasser gelangt, heute haben wir die Möglichkeit, das vorher abzufangen. Dafür sind wir dann gerne so lange im Einsatz.“



Beitrag Saarbrücker Zeitung vom  15.07.2010, 14:53

Feuerwehr sucht Nachwuchs

Tag der offenen Tür bei Köllerbacher Wehr

Die Köllerbacher Feuerwehr hat ihren Tag der offenen Tür dazu genutzt, Besuchern die Arbeit bei der freiwilligen Wehr vorzustellen. Das soll den Nachwuchs neugierig machen und Quereinsteiger anlocken.

(Bericht der SZ vom 20.05.2010)

 

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