Bei der Feuerwehr Püttlingen wurde eine Sonderausbildung zum Thema „Ladungssicherung bei Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr“ durchgeführt. Als Referent hierfür konnte Dirk Flesch, Mitarbeiter der Unfallkasse des Saarlandes (UKS), gewonnen werden.

Gerade zur Beförderung von Material und Gerätschaften, setzt die Feuerwehr Transport- und Logistikfahrzeuge ein, wobei auch die Fahrer (Maschinisten) der Feuerwehrfahrzeuge das Thema Ladungssicherung beachten müssen. Neben dem Gerätewagen-Mannschaft (GW-M) des Löschbezirks Köllerbach nutzt die Feuerwehr Püttlingen den neu beschafften Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L 2) des Löschbezirks Püttlingen für solche Transportaufgaben. Um die Feuerwehrangehörigen für das Thema Ladungssicherung zu sensibilisieren und über die Gefahren einer fehlenden bzw. nicht fachgerechten Sicherung zu informieren, wurde die Sonderausbildungsveranstaltung durchgeführt. Neben den Feuerwehrangehörigen der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach nahmen auch Mitglieder der Feuerwehr Völklingen, Löschbezirk Stadtmitte, an dem Termin teil.

Im theoretischen Teil ging Dozent Dirk Flesch auf verschiedene Arten der Ladungssicherung wie die formschlüssige bzw. kraftschlüssige Ladungssicherung ein. Aber auch die dazu notwendigen Hilfsmittel wie Zurrmittel / Zurrgurte, Kantenschoner und Antirutschmatten sowie deren Einsatz wurden behandelt. „Nicht richtig gesicherte Gegenstände werden zu Geschossen und können so zu schweren Unfällen führen.“ so Dirk Flesch in seinen Ausführungen. Nach dem theoretischen Teil ging es in die Praxis. Hierbei wurden die Möglichkeiten der Ladungssicherung bei den vorhandenen Fahrzeugen besprochen. Dafür stand neben dem Gerätewagen-Logistik 2 der Feuerwehr Püttlingen auch der neue Schlauchwagen-Katastrophenschutz der Feuerwehr Völklingen zur Verfügung.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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