In der Nacht auf Ostersonntag wurde der Löschbezirk Püttlingen gegen 23:19 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund vermehrter Notrufe wurde um 23:20 Uhr durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) das Alarmstichwort auf „Brand 3“ erhöht. In der Köllertalstraße war es zu einem Gartenhausbrand mit starker Verqualmung gekommen.

Der Zugang zu dem Gartenhaus gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Zwischen zwei Gebäuden gelangten die Feuerwehrkräfte in Richtung Garten. Ein direkter Zugang zu dem brennenden Gartenhaus war nicht möglich, zuerst mussten die Einsatzkräfte über eine Steckleiter eine Stützmauer hinunterklettern, um an den Brandherd zu gelangen. Da nicht sicher auszuschließen war, ob sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden und die Einsatzstelle mit drei Flutlichtstrahlerstativen großflächig ausgeleuchtet werden musste, wurde zusätzlich der Löschbezirk Köllerbach alarmiert.

Zum Glück konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden und es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren eingesetzt. Im Außenbereich des brennenden Gartenhauses wurden mehrere Fichtenbäume und gelagertes Brennholz abgeschirmt. Um die Brandbekämpfung effektiver zu gestalten, wurde dem Löschwasser Netzmittel zugefügt.

Im Einsatz befanden sich die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach mit 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und die Polizei mit einem Kommando. Gegen 01:15 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet und die Vollsperrung der Köllertalstraße konnte wieder aufgehoben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Kriminaldienst der Polizei aufgenommen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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