Am 16. August wurde die Feuerwehr Püttlingen zu einem nicht alltäglichen Einsatz gerufen. Im Schwarzenholzer Weg musste ein Gelege des Eichenprozessionsspinners entfernt werden. Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine Falterart, die vor allem als Forstschädling Eichen und Weißbuchen befällt.

Die Eigelege befinden sich an kleineren Ästen der befallenen Bäume. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verpuppen sich in sogenannten Gespinstnestern. Das Unangenehme an den Raupen sind die Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten allergische Reaktionen hervorrufen, was zu Juckreiz und Hautausschlag führt.

Um sich vor diesen Gifthärchen zu schützen, mussten die Einsatzkräfte entsprechende Einwegschutzkleidung und Atemschutz tragen. So ausgerüstet, gingen zwei Feuerwehrangehörige mit einem Bunsenbrenner zu dem befallenen Baum vor und flämmten das Gespinstnest ab. Um die in den Schutzanzügen tätigen Einsatzkräfte auch im Nachgang vor den Gifthärchen zu verschonen wurde ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. In diesem speziellen Fall reichte eine Reinigung der Schutzkleidung mit viel Wasser aus.

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Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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