Bericht: Saarbrücker Zeitung vom 30.06.2016. Von Marco Reuther

Wie wichtig Rauchmelder sind, hat sich in der Nacht zum Mittwoch erneut gezeigt: Bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in Püttlingen rettete das Piepsen des Alarms die betroffene Familie.

Sirenen schreckten viele Püttlinger gegen 3.30 Uhr in der Nacht zum gestrigen Mittwoch auf: In der Nauwieser Straße brannte es in einer Dachgeschosswohnung. Im Einsatz waren 35 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen – darunter der Drehleiterwagen – aus allen drei Löschbezirken. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont.

Bei dem Feuer zeigte sich wohl auch, wie lebenswichtig Rauchmelder sein können, denn dem Vernehmen nach ist die betroffene Familie durch das Piepsen des Rauchmelders geweckt worden, konnte so das Haus schnell verlassen und die Feuerwehr frühzeitig alarmieren. Die hatte insbesondere noch Nachlöscharbeiten zu erledigen, der ganze Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Der Brandherd war nach den bisherigen Erkenntnissen eine Spülmaschine, so dass ein technischer Defekt als Brandursache naheliegend ist, die Untersuchungen laufen allerdings noch. Der Schaden beschränkt sich in erster Linie auf die Küchenzeile.

Für den Löschbezirk Püttlingen war es schon der zweite Einsatz in der Nacht: Etwa zwei Stunden zuvor war die Feuerwehr zu einem medizinischen Notfall in die Engelfanger Straße gerufen worden, schildert Ruwen Dumont. Dort war der Einsatz der Drehleiter notwendig geworden, um eine erkrankte Person mit Hilfe des Rettungskorbes und der Halterung für eine Krankentrage aus einer Wohnung herausholen zu können. Bei beiden Einsätzen waren die Straßen vorübergehend gesperrt, was aber, wegen der nächtlichen Uhrzeiten, keine Verkehrsbehinderungen zur Folge hatte.

Schon die vorangegangenen Tage waren für die Püttlinger Feuerwehr recht arbeitsintensiv gewesen: Seit Freitag hatte es noch fünf weitere kleinere Einsätze gegeben, darunter das Löschen eines brennenden Mülleimers kurz vor 7 Uhr morgens am Freitag in der Marktstraße und das Beseitigen von Betriebsstoffen, die am Samstagmorgen aus einem Bagger in der Ringstraße ausgelaufen waren.

Rettung einer Ringelnatter

Auch einen recht ungewöhnlichen Einsatz im Bereich „Tierrettung“ hatte es gegeben: Eine verletzte Schlange war am Sonntagnachmittag gegen 16.50 Uhr in der Von-der-Heydt-Straße entdeckt worden, die erst in die Tierklinik nach Köllerbach und einen Tag später von der Feuerwehr in den Saarbrücker Zoo gebracht wurde. Da sich die Schlange gerade in der Häutungsphase befunden hatte, war zunächst auch die Gattung nicht festzustellen, später stellte sich heraus, dass es sich um eine – harmlose – Ringelnatter gehandelt hatte.

17.10.2017 - © 2017 Feuerwehr Köllerbach - Free Joomla 3.5 Templates.