Am 28.02.2010 kam es zu mehreren Sturmeinsätzen im Stadtgebiet Püttlingen. Darunter war auch ein Einsatz, bei dem ein Baum an einem Haus lag. Der Baum wurde durch eine Firma entfernt. In einem Zeitungsartikel der Saarbrücker Zeitung vom 02.03.2010 steht, dass ein Angehöriger der Feuerwehr den Baum bestiegen und Stück für Stück abgesägt hat. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Der sich an der Einsatzstelle befindende Löschbezirk Köllerbach hat die Einsatzstelle gesichert. Die Hausbewohner versorgten die Wehrmänner während des Einsatzes mit Schnittchen und Getränken. Die eigentliche Einsatzverpflegung wurde durch den Löschbezirk Püttlingen sichergestellt und erst in den ruhigeren Phasen des Großeinsatzes zu sich genommen.

 

 

Auszug aus dem Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 02.03.2010:

 

"Xynthia" hinterlässt hohe Schäden im KöllertalGrandiose Kletterleistung eines Feuerwehrmanns

Nach dem Sturm kommt das große Aufräumen: Im Köllertal wurden gestern letzte Bäume gefällt und erste Bilanzen zum Sturmtief "Xynthia" gezogen, das am Sonntag auch das Köllertal nicht verschonte.

 

…….Köllerbach. Feuerwehrleute machen die "einfachen" Sachen, wie etwa ausgelaufenes Öl von Straße entfernen, aber sie löschen, bergen und retten auch - und manchmal müssen sie auch klettern wie die Eichhörnchen. So geschehen am Sonntagmittag, dem Tag an dem Sturmtief "Xynthia" im gesamten Südwesten der Republik seine Spuren hinterließ. Zwischen zwei Häusern in der Köllerbacher Hauptstraße war eine Tanne entwurzelt worden und fiel auf das Dach eines Hauses. Da es für den Einsatz des Drehleiterwagens zu windig war, musste eine andere Lösung gefunden werden. Denn der Baum musste weg, ehe er noch mehr Schaden anrichten konnte und unter Umständen Menschen verletzte. Also Gurt angelegt und ganz vorsichtig Ast für Ast so kurz gekappt, dass daraus "Leitersprossen" wurden. Der Feuerwehrmann, der sich zu diesem Himmelfahrtskommando meldete (ein Mann mit Vollbart, mehr darf nicht verraten werden), legte eine beispiellose Kletterleistung hin. Jeder Windstoß konnte für ihn der Letzte sein. Stück für Stück, Ast für Ast, wurde mit der Motorsäge gekappt und Stunden später konnten sowohl die Feuerwehrkameraden als auch die Hausbesitzer dem "Luis Trenker von Köllerbach" auf die Schulter klopfen. Dies dürfte wohl der spektakulärste Einsatz einer Feuerwehr im Köllertal gewesen sein. Typisch saarländisch wurde nach getaner Arbeit "erschd emol was gess" - die Hausbesitzer versorgten die Wehrmänner mit Schnittchen und Getränken. Bub

 

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