In der Nacht auf Ostersonntag wurde der Löschbezirk Püttlingen gegen 23:19 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund vermehrter Notrufe wurde um 23:20 Uhr durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) das Alarmstichwort auf „Brand 3“ erhöht. In der Köllertalstraße war es zu einem Gartenhausbrand mit starker Verqualmung gekommen.

Der Zugang zu dem Gartenhaus gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Zwischen zwei Gebäuden gelangten die Feuerwehrkräfte in Richtung Garten. Ein direkter Zugang zu dem brennenden Gartenhaus war nicht möglich, zuerst mussten die Einsatzkräfte über eine Steckleiter eine Stützmauer hinunterklettern, um an den Brandherd zu gelangen. Da nicht sicher auszuschließen war, ob sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden und die Einsatzstelle mit drei Flutlichtstrahlerstativen großflächig ausgeleuchtet werden musste, wurde zusätzlich der Löschbezirk Köllerbach alarmiert.

Zum Glück konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden und es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren eingesetzt. Im Außenbereich des brennenden Gartenhauses wurden mehrere Fichtenbäume und gelagertes Brennholz abgeschirmt. Um die Brandbekämpfung effektiver zu gestalten, wurde dem Löschwasser Netzmittel zugefügt.

Im Einsatz befanden sich die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach mit 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und die Polizei mit einem Kommando. Gegen 01:15 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet und die Vollsperrung der Köllertalstraße konnte wieder aufgehoben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Kriminaldienst der Polizei aufgenommen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Köllerbach hatte Löschbezirksführer Roland von dem Broch die aktiven Feuerwehrangehörigen, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie die Altersabteilung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen. Neben den Feuerwehrmitgliedern konnte Roland von dem Broch den ersten Beigeordneten Christian Müller, den Leiter vom Fachbereich 1 / Zentrale Dienste Bernd Bläs, Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz und seinen Vertreter Ruwen Dumont sowie Vertreter vom Deutschen Roten Kreuz recht herzlich begrüßen.

Bevor Löschbezirksführer von dem Broch seinen Tätigkeitsbericht vortrug, verlas er noch eine E-Mail von Bürgermeister Martin Speicher. In dieser E-Mail bedankte sich der Bürgermeister bei allen Feuerwehrangehörigen für die im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen. In Gedanken sei er bei den Feuerwehrangehörigen und trotz seiner Erkrankung verfolge er das Geschehen bei der Feuerwehr genau.

Im Tätigkeitsbericht ging Roland von dem Broch auf die Aktivitäten, die Personalsituation und die Einsätze des vergangenen Jahres ein. „Am Jahresende 2016 bestand der Löschbezirk Köllerbach aus 45 aktiven Feuerwehrangehörigen, 11 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und 13 Alterskameraden“, so der Löschbezirksführer. Die Anzahl der Einsätze, zu denen der Löschbezirk Köllerbach ausrücken musste, hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, so standen zum Jahresende 64 Einsätze in der Statistik (34 Einsätze im Jahr 2015). Von den 64 Einsätzen handelte es sich um 22 Brandeinsätze, 29 technische Hilfeleistungen, 4 Fehlalarme und 9 Mal musste aufgrund von ausgelösten Brandmeldeanlagen ausgerückt werden. Aufgrund von Starkregenfällen im Februar 2016 kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen. Weitere besondere Einsätze im abgelaufenen Jahr waren der Brand in der Peter-Wust-Schule, mehrere Einsätze wegen Eichenprozessionsspinnern sowie die Unterstützung der Feuerwehren Sulzbach und Quierschied, die aufgrund von unwetterartigen Niederschlägen die Feuerwehr Püttlingen zur Unterstützung anforderten.

Im abgelaufenen Jahr wurden 35 Übungsdienste und 4 Ganztagesübungen durchgeführt. An der gemeinsamen Nachtübung mit dem Löschbezirk Herchenbach beteiligten sich auch Mitglieder der Partnerfeuerwehr aus Senftenberg. Daneben wurden durch die Feuerwehrangehörigen über 60 Lehrgänge besucht. An Übungs-, Einsatz- und Arbeitsdiensten wurden im vergangenen Jahr über 10.000 Stunden erbracht.

Bei der Jugendfeuerwehr waren im abgelaufenen Jahr 45 Übungsdienste angesetzt, die zu 60% aus feuerwehrtechnischer Ausbildung, 30% Sport und Spiel und 10% aus sonstigen Aktivitäten bestanden. Besondere Höhepunkte bei der Jugendfeuerwehr waren im abgelaufenen Jahr die Abnahme des Leistungsabzeichens in Heusweiler und das traditionelle Zeltlager im Jungenwald. Dass die Jugendarbeit Früchte trägt, kann man daran erkennen, dass aus den Reihen der Jugendfeuerwehr vier Mitglieder in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden konnten.

Weiterhin gab Löschbezirksführer Roland von dem Broch noch eine Übersicht über die Aktivitäten des Löschbezirks für das Jahr 2016. Danach bedankte er sich bei allen Feuerwehrangehörigen für ihre geleistete Arbeit und beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung. Ein weiterer Dank ging an den Beigeordneten Christian Müller, der in Vertretung für den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, anwesend war, an die Mitarbeiter der Verwaltung sowie an die Mitglieder des Stadtrates.

Danach berichteten die einzelnen Bereichsleiter (Atemschutz, Funk, Fahrzeuge, Geräte und Jugendfeuerwehr) über die Tätigkeiten aus ihrem Bereich. Auch Wehrführer Thomas Prinz und der Beigeordnete Christian Müller richteten noch ein paar Worte an alle Anwesenden und bedankten sich ebenfalls für das Engagement und die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Der Beigeordnete Christian Müller hatte noch eine kleine Überraschung für die Feuerwehrangehörigen dabei. Für die anstehenden Umbaumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus Köllerbach stehen insgesamt 40.000 Euro, davon 30.000 Euro aus Mitteln des Innenministeriums und 10.000 Euro aus städtischen Mitteln zur Verfügung. Im Anschluss daran wurde noch die Ehrung von Andre Cordier für 30-jährige Feuerwehrzugehörigkeit durchgeführt.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

 

Traditionell findet jedes Jahr im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr statt. Zu dieser Veranstaltung hatte der erste Beigeordnete Christian Müller, in Vertretung von Bürgermeister Martin Speicher, im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern eingeladen.

Christian Müller hob das besondere Engagement der Feuerwehrangehörigen für die Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt hervor. Die Feuerwehrmitglieder werden nicht nur bei großen und spektakulären Einsätzen tätig, sondern werden in der Mehrzahl zu vielen kleineren Einsatzlagen alarmiert. Daneben sind aber auch zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden zu absolvieren, um in Notsituationen entsprechend helfen zu können. „Der mit der Ehrung verbundene Dank gebührt aber nicht nur den Feuerwehrangehörigen, sondern auch deren Partnerinnen und Partnern.“ so Christian Müller. „Denn nur mit dem Rückhalt der Familie können die vielen Stunden, die bei der Feuerwehr anfallen, geleistet werden.“ so Müller weiter.

Im Anschluss daran richtete auch der Landesbrandinspekteur Timo Meyer ein paar Worte an die Anwesenden. Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, ließ es sich nicht nehmen, Grußworte an die zu Ehrenden zu richten. Bevor die Ehrungen vorgenommen wurden, bedankte sich auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bei den langjährig in der Feuerwehr Tätigen und ihren Familienangehörigen.

Eine Dankesurkunde und ein Uhrgeschenk für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Uwe Müller und Ingo von Alten aus dem Löschbezirk Herchenbach. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Thomas Albert vom Löschbezirk Püttlingen und Markus Simoni aus Köllerbach das bronzene Feuerwehrehrenzeichen sowie eine Dankesurkunde. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Andre Cordier vom Löschbezirk Köllerbach und Torsten Folz aus Herchenbach geehrt. Das goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft nebst Dankesurkunde wurde an Frank Paffrath vom Löschbezirk Herchenbach sowie an Michael Serf, Stefan Siweris und Harald Ströhle vom Löschbezirk Püttlingen verliehen.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus: Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Joachim Frank vom Löschbezirk Püttlingen geehrt. Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit können Klaus Baumann, Hans-Albert Ziegler und Ehrenwehrführer Reimund Folz zurückblicken. Sage und schreibe 60 Jahre gehört Hermann Siweris dem Löschbezirk Püttlingen an.

Für die in dieser langen Zeit geleistete Arbeit gab es nicht nur Lob und Anerkennung vom Beigeordneten Christian Müller, Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Brandinspekteur Tony Bender, sondern auch alle anwesenden Feuerwehrangehörigen zollten den Geehrten hohen Respekt.

Im Anschluss an die Ehrungen wurde auch noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst im Löschbezirk Püttlingen wurde Jürgen Jung mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Auch die Angehörigen der Feuerwehr Püttlingen bedankten sich für die langjährige Arbeit und wünschen dem „frischgebackenen“ Alterswehrmitglied für die Zukunft alles Gute.

Den Partnerinnen und Partnern der Geehrten wurde als kleines Dankeschön ein Blumenstrauß überreicht. Denn ohne das Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden, die die Feuerwehrangehörigen absolvieren, wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Nach der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen fanden in der Kyllberghalle die Übungsbesprechung sowie die Beförderungen von Feuerwehrangehörigen statt.

Zu Beginn begrüßte der Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Thomas Prinz, alle Anwesenden, darunter den Bürgermeister und Chef der Wehr, Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Ehrenwehrführer der Stadt Püttlingen, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer. Danach wurden die Beförderungen vorgenommen.

Den Dienstgrad Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau dürfen ab sofort Yannic Dietz, Kevin-Marcel Finkler, Heiko Himbert, Lisa Kammer, Bastian Meyer und Fabian Müller tragen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Benjamin Braun, Lars Brunder, Christoph Dlubacz, Pascal Körber, Christian Kuhlmann sowie Julian Leipold und zur Hauptfeuerwehrfrau Britta Müller befördert. Neuer Löschmeister ist ab sofort Patrick Zell und über die Beförderung zum Oberlöschmeister konnte sich Achim Ruppert freuen. Zum Brandmeister wurde Timo Krächan und zum Oberbrandmeister der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont befördert.

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Am Samstag, 03.09.2016, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen bei der Firma Tosch Präzisionsteile GmbH im Gewerbegebiet Etzenhofen statt. 

Vor der Übung erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer sowie den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler.

Die Übungsverantwortlichen hatten die Übung in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde folgende Lage angenommen:

In der Werkshalle kam es aufgrund eines elektrischen Defekts in einem Schaltschrank in der Fertigungsanlage zu einem Brand. Dieser breitete sich aufgrund einer nicht geschlossenen Brandschutztür auf das Bürogebäude aus. Die Werkshalle sowie der Bürobereich waren stark verqualmt. Ein Mitarbeiter, der auf das Feuer aufmerksam wurde, alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr und veranlasste über einen internen Alarm die Räumung des Gebäudes. Nach der Räumung des Objekts wurde festgestellt, dass sich noch 4 Mitarbeiter im Produktionsbereich sowie 2 Mitarbeiter im Bürogebäude aufhalten mussten, da diese nicht an der Sammelstelle eingetroffen waren.

Im zweiten Übungsabschnitt kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radlader. Der Fahrer des Radladers wurde durch den Feuerwehreinsatz so abgelenkt, dass er mit dem Radlader auf den PKW auffuhr. Dadurch wurde der PKW-Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Der Radladerfahrer konnte seine Arbeitsmaschine ebenfalls nicht mehr selbständig verlassen.

Als erstes Fahrzeug traf der Kommandowagen (KdoW) mit dem Wehrführer Thomas Prinz an der Einsatzstelle ein. Sofort führte der Einsatzleiter eine erste Erkundung durch, um die nachrückenden Einsatzkräfte in die Lage einweisen zu können.

Als nächstes traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach ein. Die Einsatzkräfte gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung über die Haupteingangstür in das Bürogebäude vor. Währenddessen machte sich im 1. Obergeschoss ein Mitarbeiter an einem Fenster bemerkbar. Die Einsatzkräfte des Löschgruppenfahrzeugs (LF 8) aus Köllerbach nahmen sofort eine Steckleiter zur Personenrettung vor. Desweiteren wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt, ein Überdrucklüfter sowie mehrere C-Rohre im Außenangriff vorgenommen. Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) des Löschbezirks Herchenbach wurde im Bereich der Produktionshalle eingesetzt. Über den Personaleingang ging ein Trupp zur Menschenrettung in die Werkshalle vor. Hier wurden ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff sowie ein Überdrucklüfter eingesetzt.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs aus dem Löschbezirk Püttlingen ging zur Menschenrettung durch ein Rolltor in die Werkshalle vor. Außerdem wurden ein neben der Produktionshalle gelegenes Gasflaschenlager sowie eine weitere Halle mit einem sogenannten Hydroschild abgeschirmt. In diesem Bereich wurde auch die Drehleiter mit Korb (DLK) in Stellung gebracht und mit einem Wenderohr eine Riegelstellung zur benachbarten Werkshalle aufgebaut. 

Retter sind auch in der technischen Hilfeleistung fit

Im zweiten Teil der Übung wurde die im Fahrzeug eingeklemmte Person durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) gerettet. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um eine patientengerechte, schonende Rettung durchzuführen.

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes übernahmen die Rettung des verunglückten Fahrers aus dem Radlader. Hierzu wurde mittels einer Steckleiter eine „schiefe Ebene“ errichtet und die Person aus dem Führerhaus gerettet.

Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben: Die Helferinnen und Helfer hatten eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Hier wurden die Personen registriert und betreut sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Überführung in Krankenhäuser vorbereitet.

Nach der Übung erfolgte die Übungsbesprechung in der Kyllberghalle. Zuerst richtete Landesbrandinspekteur Timo Meyer ein paar Worte an alle Übungsbeteiligten. „Die Übung hat mir gut gefallen.“ so der Landesbrandinspekteur. Auch Kreisbrandmeister Christian Ziegler lobte die Arbeit der Einsatzkräfte. „So eine Jahreshauptübung dient dazu, den politisch Verantwortlichen und der Bevölkerung die Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte unter Beweis zu stellen. Dies haben alle eindrucksvoll gezeigt.“ so Christian Ziegler. Im Anschluss bedankte sich Wehrführer Thomas Prinz noch beim Geschäftsführer der Firma Tosch GmbH, Herrn Karmann, der der Feuerwehr das Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

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