Am 06. April 2019 kurz vor Mitternacht wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach mit dem Einsatzstichwort „Brand 3“ in den Stadtteil Köllerbach alarmiert.

Im Garten eines Anwesens in der Überhoferstraße stand ein Gartenhaus in Vollbrand. Mit 2 C-Rohren wurde die Brandbekämpfung im Außenangriff durch zwei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Aufgrund der Dunkelheit wurden mehrere Stative mit Flutlichtstrahlern zur Ausleuchtung aufgebaut und so die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die vor dem Gebäude in Stellung gebrachte Drehleiter leuchtete die Einsatzstelle ebenfalls aus und war sicherheitshalber zur Abschirmung der Wohnhäuser mit einem Wenderohr bestückt worden. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet. Im Einsatzverlauf wurden sieben Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen mit neun Einsatzfahrzeugen, ein Kommando der Polizeiinspektion Völklingen sowie ein Rettungswagen der Rettungswache Heusweiler zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Personen wurden bei dem Einsatz glücklicherweise nicht verletzt. Über die Schadenshöhe und die Entstehungsursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, hatte alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung in das Knappschaftsklinikum Saar, Krankenhaus Püttlingen, eingeladen. Diese Fortbildungsveranstaltung fand bereits zum zweiten Mal in dieser Form statt.

Zu Beginn begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und ging kurz auf die Themen ein, die an diesem Tag behandelt werden sollten. Der erste Punkt der Tagesordnung betraf das Thema „Feuerwehr im Straßenverkehr“. Hierzu referierte Bernd Weidig, Vorsitzender Richter am Landgericht Saarbrücken. Herr Weidig informierte über die aktuelle Rechtsprechung und sensibilisierte die anwesenden Feuerwehrangehörigen, umsichtig auf Einsatzfahrten vorzugehen.

Im Anschluss an den Vortrag wurde in zwei Gruppen eine Begehung des Krankenhauses durchgeführt. Da ständig Umbauarbeiten bzw. Änderungen im Krankenhaus vorgenommen werden, wurde durch Mitarbeiter der Haustechnik auf diese besonders eingegangen. Weiterhin konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die brandschutztechnischen Einrichtungen verschaffen. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Brandmeldezentrale gelegt, die im Einsatzfall die erste Anlaufstation für die Feuerwehr ist.

Nach der Vor-Ort-Besichtigung informierte der Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz, Thomas Albert, über das Thema „Brandmeldeanlagen (BMA)“. Hierbei ging er im Besonderen auf das Vorgehen bei einem BMA-Alarm ein.

Eine ständige Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte ist sehr wichtig und die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass solche Fortbildungsveranstaltungen eine gute Basis darstellen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer nach gut 5 Stunden wieder auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön geht an das Knappschaftsklinikum Saar, das der Feuerwehr die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und auch einen Teil der Bewirtung übernahm.

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Köllerbachs Löschbezirksführer Roland von dem Broch hatte die aktiven Feuerwehrangehörigen, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung zur Hauptdienstbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen.

Hierbei wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten. Als Gäste konnte Roland von dem Broch neben den Feuerwehrangehörigen auch Bürgermeister Martin Speicher als Chef der Wehr und Bernd Bläs, Leiter Fachbereich 1 / Zentrale Dienste begrüßen. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont waren anwesend.

Auf die Personalsituation, Einsätze und Aktivitäten ging Löschbezirksführer Roland von dem Broch in seinem Tätigkeitsbericht ein. „Zum Jahresende gehörten dem Löschbezirk Köllerbach 41 aktive Feuerwehrangehörige, 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 12 Kameraden der Altersabteilung an.“ so von dem Broch in seinem Bericht. Der Löschbezirk Köllerbach musste im abgelaufenen Jahr zu 52 Einsätzen ausrücken, das waren 16 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Es handelte sich bei den Einsätzen um 16 Brandeinsätze, 27 technische Hilfeleistungseinsätze und 9 Mal musste aufgrund von ausgelösten Brandmeldeanlagen ausgerückt werden.

Erwähnenswerte Einsätze im abgelaufenen Jahr waren ein Wohnungsbrand in der Köllertalstraße sowie ein Brand in einem Industriebetrieb im Gewerbegebiet Etzenhofen. Aber auch zur nachbarlichen Unterstützung wurden die Feuerwehrangehörigen aus Köllerbach angefordert. So halfen die Einsatzkräfte des Löschbezirks Köllerbach bei den Starkregenereignissen in Kleinblittersdorf und Heusweiler. Aber auch die Raupen des Eichenprozessionsspinners hielten die Feuerwehrangehörigen auf Trab, hier musste mehrfach zur Beseitigung der Gespinstnester ausgerückt werden.

Neben den vielen Einsätzen fanden auch wieder zahlreiche Übungsdienste und Sonderausbildungen statt, wobei etliche Stunden erbracht wurden. Weiterhin gab Löschbezirksführer Roland von dem Broch noch eine Übersicht zu den Aktivitäten des Löschbezirks im Jahr 2018. Hierbei erwähnte er besonders den Besuch bei der Partnerfeuerwehr im brandenburgischen Senftenberg anlässlich deren Jubiläumsfeierlichkeiten und die Umbauarbeiten im Feuerwehrgerätehaus.

Auch die einzelnen Bereichsleiter (Atemschutz, Funk, Fahrzeuge, Geräte und Jugendfeuerwehr) gaben noch einen kurzen Überblick zu den Tätigkeiten aus ihrem Ressort. Im Bereich der Jugendfeuerwehr werden die Nachwuchskräfte für die aktive Wehr ausgebildet, hier wurden durch die Jugendlichen und ihre Betreuer 45 Übungsdienste absolviert, wobei 2.250 Stunden in die Jugendarbeit investiert wurden.

Am Ende seines Tätigkeitsberichts bedankte sich Roland von dem Broch bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr gezeigtes Engagement und den Mitgliedern des Fördervereins für deren finanzielle Unterstützung. Ein weiterer Dank ging an Bürgermeister Martin Speicher, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie an die Mitglieder des Stadtrates.

Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei Allen für die geleistete Arbeit. „In Einsätzen und Übungen habt ihr gezeigt, dass ihr das Feuerwehrhandwerk voll und ganz versteht.“ so Thomas Prinz in seiner Rede. Auch Bürgermeister Martin Speicher richtete noch ein paar Worte an die Anwesenden und wünschte allen eine gesunde Rückkehr aus Übungen und Einsätzen.

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Seit vielen Jahren ist es zur Tradition und gutem Brauch geworden, im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr durchzuführen. Der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, hatte im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Bürgermeister Martin Speicher betonte in seiner Begrüßung, dass es ihm ein besonderes Anliegen ist, sich persönlich bei den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Püttlingen zu bedanken. „Aber auch den Partnerinnen und Partnern unserer Feuerwehrangehörigen möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen.“ so Bürgermeister Martin Speicher in seiner Ansprache. „Die Familienangehörigen müssen in vielen Situationen zurückstecken, denn neben vielen Ausbildungs- und Übungsstunden müssen auch zahlreiche Einsätze bewältigt werden, die nicht planbar sind.“

Landesbrandinspekteur Timo Meyer ließ es sich auch nicht nehmen, ebenfalls ein paar Worte an alle Anwesenden zu richten. Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, begrüßte alle Anwesenden in seinen Grußworten. In Vertretung für den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich sein Stellvertreter Ruwen Dumont ebenfalls bei den zu Ehrenden für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr. Aber auch die Familienangehörigen bezog Ruwen Dumont in seine Dankesworte mit ein. „Heute ist ein sehr wichtiger Termin, um allen für ihre geleistete Arbeit zu danken. Alle investieren sehr viel Zeit in die Feuerwehrarbeit, sei es bei Übungen, Einsätzen oder beispielsweise Brandsicherheitswachen.“ so Ruwen Dumont in seiner Ansprache.

Im Anschluss wurden die Ehrungen vorgenommen. Eine Armbanduhr mit Widmung konnten Johannes Diegler, Eric Eifler, Patrick Ewen und Matthias Klein, alle aus dem Löschbezirk Püttlingen, für die Vollendung einer 20-jährigen Dienstzeit in Empfang nehmen. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Thomas Baum vom Löschbezirk Püttlingen und Oliver Himbert aus Herchenbach das bronzene Feuerwehrehrenzeichen. Aufgrund der Vollendung einer 30-jährigen Dienstzeit wurde Tobias Zenner vom Löschbezirk Püttlingen geehrt.

Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft wurden Jürgen Kockler und Peter Schröder vom Löschbezirk Herchenbach sowie Michael Speicher vom Löschbezirk Püttlingen ausgezeichnet.

Auch der Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, vertreten durch den Vorsitzenden Thomas Quint, zeichnete im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus: Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Josef Bschor vom Löschbezirk Püttlingen geehrt. Auf eine 50-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr Püttlingen können Jürgen Hirschmann und Wolfgang Peter, beide Löschbezirk Püttlingen, zurückblicken. Weiterhin wurden Klaus Bauer, Löschbezirk Köllerbach sowie Horst Berens und Werner Scherer aus Püttlingen für ihre 50-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

Nach den Ehrungen erfolgte noch eine Verabschiedung in die Alterswehr. Torsten Scherer aus dem Löschbezirk Püttlingen wurde in die Altersabteilung übernommen. Aber auch die Partnerinnen und Partner der Geehrten sollten nicht zu kurz kommen. Als kleines Dankeschön für das Verständnis für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden wurde ihnen ein Blumenstrauß überreicht.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Einen gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eis- und Wasserrettung“ veranstalteten die Feuerwehr und die DLRG-Ortsgruppe Püttlingen. Alle Teilnehmer trafen sich im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen, um zuerst die theoretischen Grundlagen zum Thema „Eis- und Wasserrettung“ zu wiederholen. Bevor jedoch mit der theoretischen Ausbildung begonnen wurde, begrüßte Püttlingens Wehrführer alle Anwesenden und bedankte sich bei allen für ihr Kommen. Besonders bedankte er sich bei den Helfern der DLRG-Ortsgruppe Püttlingen für ihre Unterstützung. „Wir als Feuerwehrangehörige können viel von den Fachleuten der DLRG zum Thema Wasserrettung lernen und von deren Erfahrungsschatz profitieren.“ so Wehrführer Thomas Prinz.

Danach erfolgte die theoretische Unterweisung. Hier wurde beispielsweise auf die bei der Feuerwehr verfügbaren Rettungsmittel wie die Steckleiter oder die Schleifkorbtrage und deren Einsatzmöglichkeiten bei der Eisrettung eingegangen. Auch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einer Eis- bzw. Wasserrettung wurden besprochen.

Nach der theoretischen Unterweisung besetzten die Übungsteilnehmer die Einsatzfahrzeuge und fuhren zum Absinkweiher Frommersbach auf der Ritterstraße. Da in diesem Jahr noch keine längere Kälteperiode herrschte und somit der Absinkweiher nicht zugefroren war, konnte diesmal keine Eis- sondern eine Wasserrettungsübung durchgeführt werden. Geübt wurde z. B. der Einsatz von Rettungsleinen. Diese Rettungsleinen werden der im Wasser befindlichen Person zugeworfen. Nachdem die zu rettende Person die Leine gefasst hat, kann sie damit an Land gezogen werden. Aber auch der Einsatz von Booten wurde geübt. Im Anschluss an die praktische Ausbildung ging es zur Übungsbesprechung zurück ins Feuerwehrgerätehaus.

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