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Gedacht stand allerhand in Brand

Püttlinger Feuerwehr übte den Ernstfall an der Köllerbacher Grundschule

 

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Mit Atemmasken ausgerüstet, machten sich die Wehrleute auf dem Weg zum Brandherd. Bei dieser Übung handelte es sich dabei um den Keller der Köllerbacher Grundschule. Foto: Jenal
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Zwei Tage vor dem Schulanfang stand die Grundschule neben der Köllerbacher Kyllberghalle in Flammen. Zumindest im Übungs-Szenario der
Feuerwehr. Rund 200 Einsatzkräfte nahmen an dem Manöver teil.
Ein imposantes Bild: 200 Leute in Einsatzkleidung. Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach, Mitglieder des THW und DRK traten in Köllerbach neben der Kyllberghalle zum Appell an und meldeten sich bei Volker Klein (Wehrführer von Riegelsberg) als Vertreter vonBrandinspektor Toni Bender und Martin Speicher, der als Bürgermeister gleichzeitig Chef der Feuerwehr ist. Als Austragungsort für die Jahreshauptübung hatte man die Kyllberg-Grundschule gewählt.

Thomas Prinz Wehrführer von Püttlingen leitete  den Einsatz. Mitglieder der Jugendfeuerwehr schlüpften in die Rolle der Schulkinder. Zuschauerkinder durften sich ihnen anschließen.

Die schaulustigen Erwachsenen hockten auf der Schulhofmauer. Feuerwehr-Pressesprecher Thorsten Folz führte sie ins Szenario ein. Man solle sich vorstellen, dass durch Verpuffung im Keller ein Brand ausgebrochen sei. Es qualmt. Der Hausmeister veranlasst die Räumung der Schule und setzt gleichzeitig den Notruf zur Feuerwehrzentrale nach Saarbrücken ab. Doch ein paar Schüler und Lehrer fehlen, sie sind eingeschlossen und müssen gerettet werden. Soweit der Vorspann. Dann ein heftiger Knall. Ein Klingeln. Sirenengeheul. Kurz darauf treffen die Einsatzfahrzeuge ein. Löschfahrzeuge aus Püttlingen, Herchenbach und Köllerbach fahren herbei. Vorneweg der Kommandowagen mit dem Einsatzleiter an Bord. Es folgen Tanklöschfahrzeuge und ein Tragkraftspritzenwagen, in dem auch Pressluftatmer transportiert werden.

Leitern werden ausgefahren und an die Fassade gehievt, Schläuche ausgerollt. Eine Steckleiter wird zur schiefen Ebene. Man pumpt ein Sprungpolster auf. Da aus Sicherheitsgründen bei Übungen keine Personen springen dürfen, plumpst als Dummi ein Sack mit Ölbindemittel aus dem Fenster.

Wasserfontänen schießen über das Schuldach. Auf der Stirnseite des Gebäudes fährt eine Drehleiter aus, um Verletzte aus dem Lehrerzimmer zu retten. Das THW birgt einen Verletzten aus dem Kohlenkeller.

Das DRK richtet eine Sammelstelle für Verletzte in der Kyllberghalle ein. Dort in der Turnhalle ist auch die Meldestelle für alle Kinder, die mitgespielt haben und „fliehen“ konnten. Die Manöverkritik nach dem Einsatz findet ebenfalls dort statt.

„Wenn die Personen gerettet sind und das Gebäude nicht allzu sehr unter Wasser steht, dann haben sie ihre Sache gut gemacht“, kommentiert ein Zuschauer, der selbst seit 50 Jahren in einem anderen Löschbezirk bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. Feuerwehrmann werden: Björn Barth, Matthias Bläs, Max Breuer, Markus Brück, Maximilian Cönen, Lukas-Timo Hirschmann und Nico Kurz aus Püttlingen sowie Heiko Kastner aus Köllerbach.

Oberfeuerwehrmann: Mathias Bölinger, Christian Jungmann, Marc Schneider, Jan Paffrath und Michael Himbert aus Herchenbach. In Köllerbach wurden Marc-Andre Müller, Dennis Posth und Michael Walter befördert. In Püttlingen gibt es neben Max Müller und Alexander Türk mit Laura Ströhle auch eine Oberfeuerwehrfrau.

Hauptfeuerwehrmann: Hans-Werner Klein aus Herchenbach.

Löschmeister: Sven Gerstner aus Püttlingen, Jens Merg aus Herchenbach und Christian Weisgerber aus Köllerbach.

Oberlöschmeister: Reiner Schikofsky und Markus Weisgerber aus Köllerbach.

Brandmeister: Martin Chouteau und Ruwen Dümont aus Püttlingen sowie Andre Cordier aus Köllerbach.

Hauptmeister: THomas Prinz aus Köllerbach.
 
Bericht aus Saarbrücker Zeitung vom 11.09.2014
Von Beatrix Hoffmann,
Bericht ist Korrektiert von Admin
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